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08:00 Uhr: Hamas feuert 35 Raketen auf Israel

Luftschutzsirenen heulten in Ashkelon und in den Gaza-Grenzgemeinden fast ohne Ende, nachdem am Freitagmorgen um 8 Uhr die 72-Stunden-Waffenruhe offiziell endete.

Innerhalb von vier Stunden, wurden mehr als 35 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert.

Kurz vor Mittag starteten Militante in Gaza eine Salve auf den Sdot Negev Regionalrat – sechs Raketen explodierten in offenen Gebieten. Zwei Menschen wurden verletzt – ein Soldat und ein Zivilist – als eine Rakete nahe dem Ortseingang einer Gemeinde des Sha’ar HaNegev Regionalrates einschlug und explodierte.

Eine Rakete aus dem Gazastreifen wurde auf Ashkelon abgefeuert. Das Iron Dome-Abwehrsystem konnte die Rakete abfangen, während die Sirenen in Hof Ashkelon und Eshkol Regional Councils weiter heulten.

Durch eine der Salven, wurden einige Häuser in Sha’ar Ha Negev durch Schockwellen und Splitter beschädigt.

Die IDF hat Warnungen für alle Einwohner des Südens neu ausgegeben, die Menschen sollen in der Nähe von Luftschutzräumen bleiben und sich so wenig wie möglich im Freien aufhalten. Die Bewohner im zentralen Israel wurden aufgefordert sicherzustellen, dass ihre Luftschutzbunker im Falle eines Beschusses durch Langstreckenraketen offen sind.

Der Islamische Jihad übernahm die Verantwortung für einen Teil der Raketen- und Mörsersalven auf die Gemeinden im südlichen Israel.

Ab 10.25 Uhr, stellte die IDF ihr Abwehrfeuer für kurze Zeit ein. Wie es hieß, hatten der Ministerpräsident und der Verteidigungsminister das Militär zu einer Lagebesprechung einbestellt um zu entscheiden, wie auf den Bruch der Waffenruhe durch die Hamas zu reagieren ist. Die IDF begann danach, um 10.40 Uhr ihren Verteidigungsangriff auf Gaza.

IDF-Sprecher Oberstleutnant Peter Lerner twitterte:  „Nach erneuter Terror Aggression gegen #Israel, wird #IDF Luftangriffe gegen die terroristische Infrastruktur in #Gaza durchführen.“

Minuten nach dem Raketenbeschuss aus Gaza, sprachen sich mehrere Minister für eine starke Reaktion Israels aus. Wirtschaftsminister Naftali Bennett, forderte Israels Delegation auf die Verhandlungen in Kairo zu verlassen und betonte, dass die Hamas den „Beschuss auf Zivilisten nicht als Druckmittel“ benutzen darf.

Justizministerin Tzipi Livni sagte, „wir wollen keine ISIS hier im Nahen Osten“ und Wohnungsbauminister Uri Ariel, forderte dem Sturz des Hamas-Regime.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 08/08/2014. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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