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SodaStream erwägt Schliessung seiner Fabrik in der Westbank

Die israelische Firma SodaStream, die ein Ziel der Boykott, Desinvestition und Sanktionen Bewegung ist, erwägt die Schliessung der Fabrik in der Westbank.

Geschäftsführer Daniel Birnbaum, sagte der israelischen Wirtschaftszeitung The Marker, das Unternehmen wird in den nächsten zwei Monaten eine Entscheidung treffen, ob es seine Fabrik in der Westbank schließen wird. Birnbaum sagte, die Entscheidung würde ausschließlich auf wirtschaftlichen Gründen basieren.

„Die Überlegungen werden rein finanzieller Art sein, und beinhalten nicht den europäischen Boykott auf die Herstellung von Waren und Produkten aus der Westbank“, sagte Birnbaum der Zeitung.

„Auch sind die verschiedenen Aufrufe die Produkte der Firma wegen ihrer Lage in Maale Adumim zu boykottieren, nicht der Grund. Der Boykott ist zwar ein Ärgernis, aber hat keine ernsthaften finanziellen Schäden verursacht. Wir geben nichts um die Boykottaufrufe. Wir sind Zionisten.“

Das Unternehmen erweitert derzeit seine Produktion in einem neuen Werk in Lehavim, einer Gemeinde in der Nähe von Beerscheba in Israels Süden. SodaStream erhält einen staatlichen Zuschuss für seine Aktivitäten in Beerscheba und wird voraussichtlich eine erhebliche Anzahl von Beduinen dort beschäftigen.

SodaStream hat bereits zwischen 100 und 200 Arbeiter in der Fertigungsanlage in Maale Adumim entlassen. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen dort noch 1.100 Mitarbeiter, von denen 850 israelische Araber oder Palästinenser sind.

Die Firma SodaStream hat auch Werke in Ashkelon, Galiläa und 20 weitere auf der ganzen Welt.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

 

Von am 02/09/2014. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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