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HIAS kritisiert Netanyahu wegen seiner Flüchtlingapolitik

HIAS, eine jüdische Organisation in den USA die sich mit Flüchtlingen beschäftigt, kritisiert Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wegen der Fortdauer der Haft von Asylsuchenden.

Netanyahu hat am Dienstag seine Minister beauftragt neue Rechtsvorschriften zu erarbeiten die es der Regierung ermöglichen, eine vom Obersten Gericht im September gefällte Entscheidung zu umgehen, um die unbegrenzte Inhaftierung für Afrikaner die in Israel Asyl suchen aufrecht zu erhalten. Der Ministerpräsident sagte auch, dass er die Haftanstalt Holot im Negev weiter zur Unterbringung von illegalen Asylsuchenden offen halten würde.

In einer Erklärung zeigte sich HIAS-Präsident Mark Hetfield enttäuscht darüber, dass Netanyahu die Entscheidung des Obersten israelischen Gerichts kurz nach seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen umgehen will, in der er Israel als das einzige Land im Nahen Osten bezeichnete, dass die Menschenrechte schützt.

„Nachdem es Netanyahu gelungen ist durch einen Zaun den Zustrom von Migranten nach Israel zu einem Rinnsal zu verringern, verwirft er nun die ihm vom Obersten Gerichtshof auferlegte Pflicht, Asylsuchende mit der jüdischen Gastfreundschaft und Würde zu behandeln, wie sie in einem demokratischen Staat üblich sein sollte“, sagte Hetfield.

Nach HIAS, liegt die Flüchtlingrate von Eritreern und Sudanesen in der Welt zwischen 70 und 80 Prozent, während es in Israel weniger als ein Prozent sind.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 10/10/2014. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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