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Wie die Propagandamaschinerie der Nazis das Massaker von Katyn behandelte – Unglaublich aber wahr

In der Ausgabe „Der Alemanne“ vom 4. Mai 1943 – Ausgabe Freiburg – sendet die „Schriftleitung“ aus Berlin nachstehenden Drahtbericht:

Internationale Sachverständigenkommission in Katyn

Anklage gegen jüdische Mörder erhärtet. Europäische Wissenschaftler untersuchen die Massengräber bei Smolensk – Ein für die jüdisch-bolschewistischen Verbrecher niederschmetternder Bericht – England an der Seite der Massenmörder.

Der Alemanne, Ausgabe vom 4. Mai 1943. Foto: Archiv/RvAmeln

Der Alemanne, Ausgabe vom 4. Mai 1943. Foto: Archiv/RvAmeln

Berlin, 3. Mai.Vor kurzem starb in England die als Sowjetagentin bekannte Lady Paßfield die gemeinsam mit ihrem Mann ein zweibändiges Buch über die Sowjetunion veröffentlicht hat. Den wärmsten Nachruf für diese Frau, die in der Londoner „Society“ eine große Rolle spielte, publizierte ausgerechnet die einst sich so konservativ gebärdende „Times“ und der Verfasser dieses Nekrologs war bezeichnenderweise der Sowjetbotschafter Maisky. Er betrauert ihren Tod als schmerzlichen Verlust. Diese Empfindungen des Chefs der englischen Sektion der kommunistischen Internationale sind auch durchaus begreiflich, denn Lady Paßfield war eine der eifrigsten Verfechterinnen einer möglichst engen Freundschaft und Zusammenarbeit Großbritanniens mit der Sowjetunion, ohne die ersteres nach ihrer Meinung überhaupt keine Zukunftsaussichten mehr habe. Dieses öffentliche Eingeständnis, bis zu welchem Grad sich England bereits in eine slavische Abhängigkeit vom Bolschewismus begeben und damit auf seine Weltstellung als unabhängiger Großmacht verzichtet hat, wird vervollständigt durch die von Maisky zitierte Behauptung der Lady Paßfield, daß der Bolschewismus eine neue Zivilisation darstelle, die dem Sturz des Kapitlas in der ganzen Welt folgen müsse. Welches Schicksal diese neue bolschewistische „Zivilisation“ den Völkern bereiten würde, sollte sie jemals Gewalt über  sie gewinnen, ist in diesen Tagen im Walde von Katyn durch eine internationale Kommission anerkannter Autoritäten auf dem Gebiete der Gerichtsmedizin und der Kriminalistik ermittelt worden. Diese Sachverständigen aus vierzehn europäischen Ländern untersuchten die Massengräber der polnischen Offiziere, die im März und April 1940 von Schergen der GPU. ermordet wurden. Sieben solcher Gräber sind bisher geöffnet und von den rund 1000 bisher geborgenen Leichen 70 v. H. identifiziert worden. Das Verhör der Zeugen besttätigte das bisher schon bekannte Untersuchungsergebnis. Die polnischen Offiziere wurden aus den verschiedenen Gefangenenlagern in Eisenbahnwaggons nach dem Bahnhof Gniedsdowa gebracht und von dort in Lastkraftwagen nach dem Walde von Katyn transportiert. Am Rande der dort ausgehobenen Gruben wurden die teilweise sogar gefesselten Offiziere ihrer Uhren, Ringe und sonstiger Schmuckstücke beraubt und dann von geübten Händen (!) durch Genickschüsse liquidiert. Der Hergang dieses entsetzlichen Massakers konnte durch die Obduktion der Leichen rekonstruiert werden. Diese ergab ebenso wie die Prüfung des Tascheninhalts der Offiziere, bei denen Tagebücher, Briefschaften und Zeitungen gefunden wurden, die einwandfreie Feststellung, daß der grauenhafte Massenmord im März und April 1940 erfolgt sein muß. Dieser wissenschaftlich eindeutige und unwiderlegbare Befund erhärtet die Anklage der zivilisierten Welt gegen die bolschewistischen Verbrecher.

Vergeblich haben sich diese mit Hilfe ihrer jüdischen Bundesgenossen in den plutokratischen Ländern bemüht, sich ein Alibi zu verschaffen und die ganze Angelegenheit möglichst zu vertuschen.

Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu den polnischen Emigranten in London, die jetzt von der britischen Regierung gezwungen wurden, ihren Appell an das internationale Rote Kreuz zurückzuziehen, war letzten Endes nur der Ausfluß ihres schlechten Gewissens. Der letzte verzweifelte Versuch, die Aufklärung der Weltöffentlichkeit über die schaurigen Funde im Walde von Katyn zu sabotieren, ging am 1. Mai von London aus, wo in einer offiziellen Erklärung behauptet wurde, es sei ausgeschlossen, daß eine noch so gewissenhafte Untersuchung Aufschluß geben könnte, wer für die Erschießung der polnischen Offiziere verantwortlich sei. Die internationale Kommission, deren trotz des sachlich nüchternen Charakters erschütternden Bericht heute die deutsche Presse veröffentlicht, hat hierauf die Antwort erteilt.

Sie ist für das jüdisch-bolschewistisch-plutokratische Mordgesindel niederschmetternd.Nur eines sei jedoch ergänzend bemerkt: Am 1. Mai stellte der englische Arbeitsminister Bevin einer in Moskau erscheinenden Zeitschrift eine Botschaft zur Verfügung, deren erster Satz lautet: „Die Sowjetunion hat für die britische Arbeiterbevölkerung immer große Anziehungskraft gehabt.“ Am gleichen Tag verkündete der Dekan von Canterbury, einer der höchsten Würdenträger der englischen Hochkirche, vor einer Versammlung in Brigthon, „das sowjetische und das englische Volk könnten voneinander lernen“. Wir beneiden die Engländer nicht um den Erfolg, der diese Wünsche sicher eines Tages begleiten wird, wenn die neue bolschewistische Zivilisation ihre Herrschaft in den plutokratischen Ländern antreten sollte, wie Adolf Hitler es ihnen prophezeit hat. Der Tag des Gerichtes, unter dessen Akten sich auch der Bericht von Katyn befinden wird, wird mit seinem Verdammungsurteil in jedem Falle beide treffen: die bolschewistischen Mörder und ihre plutokratischen Helfer. Die Welt von dieser Pest zu befreien, ist der gebieterische Befehl, den das Schicksal den europäischen Völkern erteilt hat. Wir werden ihn unbarmherzig vollziehen!

Dieser aus Berlin stammende Artikel war Wasser auf die Mühlen der Nazis, die von „diesen schauerlichen Verbrechen“ sprachen, ihre eigenen Morde an den Juden aus Europa so gerne ungeschehen machen wollten.

Von Rolf von Ameln

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 10/10/2014. Abgelegt unter Spiegel der Zeit. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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