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Katar USA und Europa zahlen Milliarden für Wiederaufbau an die PA

„Der Staat Katar kündigt seine Teilnahme mit einem Betrag von 1 Milliarde Dollar für den Wiederaufbau von Gaza an“, sagte der katarische Außenminister Khaled al-Attiya bei der Geberkonferenz in Kairo.

Rund 50 Länder führen derzeit in Kairo Gespräche mit den Palästinensern in der Hoffnung, 4 Milliarden Dollar an globalen Zusagen als Spenden zu erhalten für den Wiederaufbau in Gaza.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte gesagt, Gaza benötigt zum Wiederaufbau 4 Milliarden US-Dollar. Doch ohne einen umfassenden Friedensvertrag mit Israel, können die Geberländer das Geld nur den Bach runter werfen.

Denn der Küstenstreifen hat innerhalb von nur sechs Jahren, drei bewaffnete Konflikte vom Zaun gebrochen und selbst UN-Chef Ban Ki-moon warnte jüngst davor, dass ein weiterer Konflikt ausbrechen könnte.

Dessen ungeachtet kündigte US-Außenminister John Kerry zu Beginn der Konferenz, eine US-Soforthilfe von 212 Millionen US-Dollar an.

„Heute bin ich glücklich zu verkünden, dass wir eine zusätzliche Finanzhilfe in Höhe von 212 Millionen Dollar für das palästinensische Volk bereit stellen werden“, sagte Kerry und fügte hinzu, dass die Finanzmittel zur Entlastung und Haushaltsunterstützung an die PA gezahlt würden.

Zusammengenommen haben die USA den Palästinensern im vergangenen Jahr mehr als 400 Millionen US-Dollar gezahlt, davon alleine 330 Millionen seit der Konflikt im Sommer begann.

Die Vereinigten Arabischen Emirate, haben 200 Millionen an Soforthilfe zugesagt und Deutschland hat am Sonntag auch angekündigt, es würde sich mit 50 Millionen Euro (63 Mio. USD), am Wiederaufbau in Gaza beteiligen.

„Wir können nicht zulassen, dass die Menschen in Gaza in Verzweiflung versinken“, sagte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in einer Erklärung.

Der britische Botschafter in Ägypten John Casson sagte der Agentur Reuters, London würde 32 Millionen Dollar für den Wiederaufbau bereitstellen.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 12/10/2014. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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