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Moscheebrand in Nablus angeblicher „Preisschild“-Angriff

Eine Moschee in der Nähe von Nablus, wurde bei einem Brand beschädigt und durch Vandalismus verwüstet. Dafür machen die Bewohner jetzt jüdische Extremisten verantwortlich.

Das Feuer beschädigte die unteren Stockwerk der Moschee in einem Dorf in der Nähe des Ortes Akraba in der Westbank, berichtete das Armeeradio am Dienstag, basierend auf Interviews mit Einwohnern.

Die untere Etage wurde komplett in Brand gesteckt und jemand hat „Preisschild“ und „Kahane hatte Recht“ an die Wände gesprüht, sagte Zakaria Sada aus Nablus im Armeeradio mit dem Hinweis, „das Graffiti war in Hebräisch geschrieben.“

„Mit dem Wort Hasskriminalität ist nicht zu beschreiben, was ich dort gesehen habe“, sagte Sada. „Ich denke, dass dies ein Akt von Terrorismus war.“

Jüdische Extremisten haben in der Vergangenheit des öfteren den Begriff „Preisschild“ als Graffiti bei Angriffen auf arabische Immobilien hinterlassen, die sie als Rache für arabische Angriffe auf Siedler und andere Israelis rechtfertigten.

Der Slogan wurde aber auch von arabischen Vandalen benutzt, um deren Vandalismus den Siedlern in die Schuhe zu schieben.

Rabbi Meir Kahane, war ein israelischer rechtsgerichteter Politiker und einer der Gründer der Jüdischen Verteidigungsliga. Er wurde 1990 von einem ägyptischen Terroristen in seiner Heimatstadt New York ermordet.

Die Polizei hat Ermittlungen in dem Moscheebrand aufgenommen, berichtete Armee-Radio.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 14/10/2014. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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