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Boehner hielt Netanyahus Rede geheim um Störungen zu vermeiden

John Boehner, der Sprecher des US-Repräsentantenhauses sagte, er habe das Weiße Haus nicht über die Einladung an Benjamin Netanyahu informiert, weil er nicht wollte das es Störungen gibt.

„Ich wollte sicher gehen, dass es keine Störungen gibt“, sagte Boehner am Sonntag in einem Interview mit Chris Wallace auf dem Fox News Channel.

Das Weiße Haus und die Demokraten im Kongress haben sich darüber beschwert, dass Boehner und der israelische Botschafter Ron Dermer, dass Weiße Haus und die Demokraten nicht konsultieren, bevor sie die am 3. März stattfindende Rede Organisierten.

Boehner sagte er habe Netanyahu eingeladen vor dem Kongress zu sprechen, weil er will das er Obamas Behauptungen widerlegt, dass die zwischen dem Iran und den Großmächten geführten Atomgespräche konstruktiv sind.

„Es ist kein Geheimnis hier in Washington, über die Feindseligkeit im Weißen Haus gegenüber Ministerpräsident Netanyahu“, sagte Boehner. „Ich wollte einfach nicht, dass sie sich in den Weg stellen und die Einladung Aufheben. Ich dachte, Netanyahus Rede wäre eine echte Chance.“

Es gehört zum Protokoll, sich mit dem Weißen Haus und mit den Führern der beiden Parteien über solche Einladungen zu beraten. Boehner erteilte die Einladung im Namen sowohl der Demokraten als auch der Republikaner, obwohl er die Demokraten nicht informiert hatte.

Drei Top-jüdischen Demokraten im Repräsentantenhaus, Steve Israel (DN.Y.), Nita Lowey (DN.Y.) und Ted Deutch schrieben Boehner letzte Woche ihnen zu erklären, warum er Dermer gebeten hatte Stillschweigen über die Rede zu halten. Sie wären wie viele andere Demokraten über die Umstände der Einladung bestürzt und würden die Rede nicht besuchen.

Senator Marco Rubio (R-Fla.) sagte vergangene Woche in einer Rede, dass die Aussage der Abgeordneten nicht an Netanyahus Rede teilzunehmen, die falsche Botschaft an die Feinde der Vereinigten Staaten und Israel wäre.

„Der Premierminister unseres stärksten Verbündeten will vor dem Kongress sprechen und sie wollen die Rede nicht einmal besuchen?“, sagte Rubio.

„Was denken Sie, wie dies im Iran verstanden wird und von den Terroristen in Gaza, von den Terroristen in Judäa und Samaria, von den Terroristen in allen Teilen der Welt, beispielsweise im Libanon, die Israel zerstören wollen?“

Redaktion Israel-Nachrichten. org

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Von am 16/02/2015. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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