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Terroristen rufen zu Anschlägen auf jüdische Einkaufzentren auf

Die mit al-Qaida verbundene Terrorgruppe die für den tödlichen Angriff im Jahr 2013 auf ein Einkaufzentrum in Kenia verantwortlich ist hat gedroht, „amerikanische und jüdische“ Einkaufszentren zu überfallen.

Die US-Sicherheitsbehörden haben daraufhin eine an die Öffentlichkeit gerichtete Aufforderung herausgegeben, in der sie zu erhöhter Wachsamkeit aufrufen.

Al-Shabab, eine somalische Terrorgruppe die al-Qaida angeschlossen ist, hat am Wochenende ein Video über den Anschlag in Nairobi veröffentlicht, bei dem 67 Menschen getötet wurden. Das Video zeigt einen maskierten Kämpfer der die Anhänger der Gruppe ermutigt, amerikanische und jüdische Einkaufszentren auf der ganzen Welt anzugreifen.

Al-Shabab Terroristen. Foto: screenshot

Al-Shabab Terroristen. Foto: screenshot

„Wenn nur eine Handvoll von Mudschaheddin-Kämpfer Kenia für fast eine Woche zum Stillstand bringen konnte, dann stellt euch vor was die engagierten Mudschaheddin im Westen, in den amerikanischen oder jüdischen Einkaufszentren auf der ganzen Welt anrichten könnten“, sagte der maskierte Terrorist.

Er nannte namentlich die Mall of America in Minnesota, die West Edmonton Mall in Kanada, die Oxford Street in London und zwei Einkaufszentren in Frankreich.

Nach Wikipedia gehören der jüdischen Familie Ghermezian, sowohl die Mall of America und die West Edmonton Mall, zusammen mit zahlreichen anderen Einkaufszentren auf der ganzen Welt.

Die US-Behörden haben die Sicherheit auf der Mall of America erhöht, wie UPI berichtet. Das FBI und das Heimatschutzministerium würden mit den Einkaufszentren zusammenarbeiten, um Angriffe zu verhindern, heißt es in dem Bericht.

Der US-Minister für Heimatschutz, Jeh Johnson, sagte der globale Krieg gegen den Terror ist in eine „neue Phase“ getreten und forderte die Öffentlichkeit auf, „wachsam“ zu sein.

„Gruppen wie der islamische Staat ISIS, al-Shabab, AQAP (Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel), fordern nun öffentlich zu Angriffen gegen Einrichtungen im Westen auf, entweder durch das Internet, durch Videos, oder durch Publikationen“, sagte Johnson auf ABC News.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 24/02/2015. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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