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Netanyahu: Kein palästinensischer Staat wenn ich Ministerpräsident bleibe

Benjamin Netanyahu sagte in einem Interview, dass, solange er Premierminister Israels ist es keinen palästinensischen Staat geben wird.

Das Interview wurde am Montag auf der israelischen Nachrichtenwebsite NRG veröffentlicht, einen Tag bevor die Israelis zu den Wahlurnen gehen. Netanyahu versucht in dem Interview, seine Zukunft als Ministerpräsident Israels zu unterstützen.

„Ich denke, jeder der einen palästinensischen Staat schaffen und Gebiete evakuieren will, schenkt damit dem radikalen Islam ein Aufmarschgebiet gegen den Staat Israel“, sagte Netanyahu.

„Das ist die Realität, die hier in den letzten Jahren entstanden ist. Wer sie ignoriert, hat seinen Kopf in den Sand gesteckt.“

Als der Interviewer ihm noch einmal die Frage stellte: „Wenn Sie Premierminister sind, wird es keinen palästinensischen Staat geben?“, antwortete Netanyahu: „Nein.“

Netanyahu warf der linken vor, ihren Kopf „wieder und wieder“ in den Sand zu stecken. Er sagte, nur eine starke vom Likud geführte Regierung, kann dem Druck der internationalen Gemeinschaft Jerusalem zu teilen und zu den Grenzen von vor 1967 zurückzukehren widerstehen.

Am Montag besuchte Netanyahu den jüdischen Teil Ostjerusalems in der Nähe von Har Homa, dass von der internationalen Gemeinschaft als eine illegale Siedlung bezeichnet wird. Im Jahr 1997, genehmigte Netanyahu als Ministerpräsident die erste Bauphase in Har Homa.

„Es war ein Weg um das Vorrücken Bethlehems in Richtung Jerusalem zu verhindern“, sagte Netanyahu wie die New York Times berichtet. „Dieses Viertel stoppte den Vormarsch der Palästinenser und das war wirklich toll.“

„Wir werden Jerusalems Einheit in allen seinen Teilen bewahren. Wir werden auch weiterhin in Jerusalem bauen und die Stadt stärken, so dass eine Teilung nicht möglich sein wird und Jerusalem für immer vereint bleiben wird.“

Xavier Abu Eid, ein Sprecher der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO sagte der Times, „Netanyahu hat zum ersten Mal bestätigt, was wir seit Jahren angeprangert haben. In Har Homa geht es nicht um eine unschuldige Jerusalem er Nachbarschaft, sondern um die Abspaltung des besetzten Ost-Jerusalem von Bethlehem.“

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 16/03/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Sie knnen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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