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Marsch der Lebenden: Tausende kamen nach Auschwitz um an den Holocaust zu erinnern

Tausende junger Menschen aus mindestens 45 Ländern, nahmen in Polen am Marsch der Lebenden im ehemaligen deutschen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau teil.

Der 27. Internationale Marsch der Lebenden fand am Donnerstag, am Jom Hashoah oder Holocaust-Gedenktag statt. Die Delegationen jedes Landes wurden von einem/einer Überlebenden begleitet, der seine oder ihre persönliche Geschichte erzählte.

Jugendliche beim 27. Marsch der Lebenden, April 16, 2015. Foto: Yossi Zeliger/March of the Living

Jugendliche beim 27. Marsch der Lebenden, April 16, 2015. Foto: Yossi Zeliger/March of the Living

Der Vorsitzende der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel, Rabbi Israel Meir Lau, der Oberrabbiner von Tel Aviv und ehemalige aschkenasische Oberrabbiner von Israel, führte den Zwei-Kilometer-Marsch aus dem Konzentrationslager Auschwitz in das Vernichtungslager Birkenau an.

Lau erzählte den Teilnehmern, wie er den Holocaust überlebte und er zeigte eine Torarolle die den Holocaust überstand und umfangreich restauriert wurde.

Der Überlebende Sigmund Rolat, erinnerte sich an sein polnisches Kindermädchen Elka, die mit ihm im Ghetto Czestochowa geblieben war, um ihn zu beschützen.

„Wir stehen hier in Solidarität, Trauer und Angst“, sagte Rolat. „Unsere Einheit besteht nicht nur im jüdischen Volkstum, sondern, sie ist gemeinsam mit denen verwurzelt, an die wir heute erinnern. Ihr Judentum war nicht zufällig, dass Schicksal bestimmte es. Aber unsere Einheit umfasst heute alle, Juden und Nichtjuden, die sich erinnern, trauern und klagen und uns mit Solidarität begleiten “

Papst Franziskus, der Oberhirte der katholischen Kirche in Rom, sandte eine Botschaft an den Marsch:

„Alle Anstrengungen zum Kampf für das Leben sind lobenswert und müssen ohne jede Art von Diskriminierung unterstützt werden“, sagte er. „Aus diesem Grunde stehe ich den Initiativen sehr nahe, die nicht nur gegen den Tod, sondern auch gegen die Tausende diskriminierenden Phobien sind, die Menschen versklaven und töten.“

Die Teilnehmer des Marsches, verbringen eine Woche in Polen zum Studium des Holocaust bevor sie nach Israel reisen, um an den Feiern zum Unabhängigkeitstag teilzunehmen.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 17/04/2015. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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