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Frankreich: Wieder brutale Überfälle von Muslimen gegen Juden

Ein jüdischer Jugendlicher und eine Frau, wurden bei getrennten antisemitischen Vorfällen in der Region von Paris angegriffen und verletzt.

Der Zwischenfall mit der Frau ereignete sich am 13. Mai auf einer Straße in Sarcelles, einem nördlichen Vorort von Paris, in dem rund 60.000 Juden in unmittelbarer Nähe zu vielen muslimischen Einwanderern aus dem Nahen Osten und Afrika leben.

Die jüdische Frau wurde von drei afrikanischen Frauen brutal geschlagen, weil sie sich über das Verhalten ihrer Kinder beklagte. Die Frau wurde bei dem Angriff verletzt, berichtete das National Bureau gegen Antisemitismus (BNVCA), in einem am Freitag veröffentlichten Bericht.

Bei dem Angriff hörten Zeugen die afrikanischen Frauen antisemitische Äußerungen schreien, einschließlich der Aussage, dass „Hitler bei den Juden seine Arbeit nicht beendet hat“, so der Bericht. „Deshalb muss die dreckige Jüdin noch ein paar Schläge mehr kriegen“, soll eine der Frauen auch gesagt haben.

Die Polizei wurde gerufen und die jüdische Frau erstattete Strafanzeige wegen Körperverletzung. Sie wurde wegen ihrer schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht, wo sie mehrere Tage behandelt wurde.

„Immer mehr banale Konflikte mit Juden, enden in antisemitischen Vorfällen und Angriffen“, schreibt die BNVCA in ihrer Erklärung.

Getrennt davon, wurde am Freitag ein 16-jähriger jüdischer Jugendlicher der eine Kippa trug, von vier nicht identifizierten jungen Männern angegriffen. Der Jugendliche hatte gerade sein Haus im Zentrum von Paris verlassen als er überfalölen wurde, heißt es in einem BNVCA Bericht. Die Täter stahlen dem Teenager das Handy und schlugen ihn zusammen.

Die Täter im Alter von 17 bis 20 Jahren hatten ein arabisches Aussehen, so der Bericht. Eine weitere einzelne Person, auch aus dem Nahen Osten stammend, näherte sich die Szene und ermutigt die Täter dem Juden das „Genick zu brechen“ und nannte ihn einen Feigling.

Die Männer hörten erst damit auf den Jugendlichen zu schlagen, als eine Passantin eingriff und drohte, die Polizei zu rufen. Das Opfer erstattete Anzeige, nachdem es mit mittelschweren Verletzungen an seinen Augen in der Notfall-Augenchirurgie am Rothschildhospital behandelt worden war.

Die BNVCA klassifiziert den Vorfall als „antisemitisch“, heißt es in dem Bericht der am Sonntag veröffentlicht wurde.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 18/05/2015. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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