Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Kerry warnt Israel: Schlag gegen den Iran wäre ein „grosser Fehler“

Weniger als einen Tag nachdem in einer Senatsanhörung gesagt wurde, nach dem Iran-Atomabkommen müssten die USA den Iran vor Israel verteidigen; Warnte US-Außenminister John Kerry Israel am Freitag, dass ein einseitiger Schlag gegen das verdeckte Atomprogramm des Iran ein „großer Fehler“ wäre.

In der NBC-TV-Show „Today“ wurde Kerry gefragt, ob der iranische Atomdeal der am vergangenen Dienstag besiegelt wurde es wahrscheinlicher macht, dass Israel die iranischen Atomanlagen physisch, oder durch eine Cyberattacke angreifen könnte.

„Das wäre ein riesiger Fehler, ein großer Fehler mit schwerwiegenden Folgen für Israel und für die Region“, antwortete Kerry.

Am Donnerstag wurde Kerry in einer Senatsanhörung über eine Klausel in der Iran-Vereinbarung gefragt, ob er den Westen auffordern wird den Iran zu trainieren, um Sabotageversuche gegen sein Atomprogramm zu blockieren.

Kerry hatte sich geweigert diese Frage direkt zu beantworten, ob die USA den Iran vor einem israelischen Cyber-Angriff verteidigen werden und sagte stattdessen: „Ich sehe keinen Weg der möglich wäre das wir in Konflikt mit Israel kommen in Bezug auf das, was wir dann tun werden und ich denke, wir müssen warten bis wir an diesen Punkt kommen.“

Israels Bedenken über den Deal sind weiter gewachsen, vor allem nachdem bekannt geworden war, dass in Abschnitten des Deals die USA vereinbarten das der Iran seine Atomanlagen selbst kontrollieren kann, insbesondere die wo schon Atomsprengversuche stattgefunden haben.

Hochrangige israelische Diplomaten reagierten mit Wut auf die Offenbarung die besagt, dass der Iran keinen wirklichen Kontrollen unterliegt.

Sorgen über die Vereinbarung wurden am Freitag auch darüber laut, dass in Syrien das vom Iran unterstützte Regime durch Selbstauskunft sein chemisches Waffenarsenal abbauen kann. Ein großer Teil des Arsenals, wurde zur Täuschung des Westens versteckt.

Von Israel wird schon lange geglaubt, dass es hinter mehreren Cyber-Angriffen steckt, die das iranische Regime erfolgreich daran gehindert haben, in den Besitz einer Atombombe zu gelangen. Am bekanntesten ist der im Jahr 2010 aufgetauchte Stuxnet-Virus, ironischerweise wird der Angriff auch auf die Initiative von US-Präsident Barack Obama zurückgeführt.

Verteidigungsminister Moshe Ya’alon hatte im Mai 2012 indirekt angedeutet, dass Israel möglicherweise hinter einem Computervirus steckt, der gegen den Iran ins Leben gerufen wurde. Die Malware, soll als die „Flame“ bekannt gewesen sein.

Chancen auf einen israelischen Luftangriff gegen den Iran erreichten einen Schlüsselpunkt, nachdem ein iranischer Top-General letzte Woche angekündigt hat, dass der Iran im September neue Raketenabwehrsysteme vorstellen wird.

Darunter auch seine eigene Version des erweiterten russischen S-300-System das in der Lage ist, ein Schlag auf die Atomanlagen abzuwehren.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2019.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Unterstützen Sie die ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Förderspende. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 24/07/2015. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.