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Amnesty wirft Israel erneut Kriegsverbrechen vor

Die Reaktion von Israels Militär auf die Gefangennahme eines israelischen Soldaten während des Gaza-Konflikts im letzten Sommer beinhaltet Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, behauptet Amnesty International in einem neuen Bericht.

Nach der Gefangennahme von Lt. Hadar Goldin – der später für tot erklärt wurde – in einem Terror Tunnel, bombardierten die israelischen Streitkräfte vier Tage die Stadt Rafah in Gaza und töteten mindestens 135 Menschen, es gab verletzte und zerstörte Häuser.

Laut dem Bericht von Amnesty International der am Mittwoch veröffentlicht wurde, gibt es „überwältigende Beweise dafür, dass die israelischen Streitkräfte unverhältnismäßige Angriffe begangen haben, bei denen zahlreiche Zivilisten in ihren Häusern, auf den Straßen und in Fahrzeugen getötet und viele andere verletzt wurden.“

Viele der Angriffe vom 1. bis 4. August, beinhalten „schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und schwerwiegende Verstöße gegen die Vierte Genfer Konvention und sind Kriegsverbrechen“, so der Bericht.

Der Bericht zitiert die UN-Untersuchungskommission für den Gaza-Konflikt 2014, deren Ergebnisse im letzten Monat veröffentlicht wurden. Darin wurde festgestellt, dass einige Aktionen der israelischen Armee „unverhältnismäßig waren und es vielleicht zu Kriegsverbrechen gekommen ist.“ In dem Bericht wurden auch die palästinensischen Terrorgruppen in Gaza beschuldigt, mögliche Kriegsverbrechen begangen zu haben.

Der Amnesty-Bericht stützt sich auf die Opfer und andere Augenzeugen, darunter Mediziner, Journalisten und Menschenrechtsverteidiger in Rafah; sowie auf Berichte von Menschenrechtsgruppen und anderen Organisationen; News und Medien-Feeds sowie Videos und Fotos; und öffentliche Erklärungen und andere Informationen aus offiziellen israelischen und palästinensischen Quellen.

Israels Außenministerium wies den Bericht zurück und sagte in einer Erklärung, dass er „grundlegend falsch ist in seinen angeblichen Tatsachen, in der rechtlichen Analyse und in seinen Schlussfolgerungen.“

Die Aussage über die Methodik des Berichts, „stellt die professionellen Standards von Amnesty ernsthaft in Frage“ und durch die Konzentration auf Goldins Entführung“ hat Amnesty vergessen, dass es sich um einen anhaltenden Konflikt handelte, während dem die IDF bestrebt war den Raketenbeschuss auf Zivilisten zu stoppen und die grenzüberschreitenden Angriffstunnel in denen die palästinensischen Terrororganisationen aktiv waren zu neutralisieren.“

„Wieder einmal hat Amnesty seine zwanghafte Besessenheit gegenüber Israel gezeigt, indem es die bereits bestehenden Forderungen und Beschwerden wiederkäut.“

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 29/07/2015. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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