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Merkel „Enttäuscht“ über die iranische Haltung gegenüber Israel

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Montag, dass ihr Land die Beteiligung des Iran in den Verhandlungen über die Beendigung des Bürgerkriegs in Syrien begrüßen würde, sie übte aber auch Kritik an der Islamischen Republik für die Kommentare gegen Israel.

Auf einer Pressekonferenz in Berlin wurde Merkel gefragt, ob sie denke das der Iran eine konstruktive Rolle in den auf Syrien bezogenen Gesprächen spielen könnte, berichtet Reuters.

„Ich denke, der Iran hat viel Einfluss auf das, was in Syrien passiert. Und jeder ist willkommen, sich konstruktiv an den Verhandlungen zu beteiligen“, antwortete Merkel laut Reuters.

In der Frage, ob es einen Wandel in der europäischen Haltung gegenüber dem Iran gäbe, seit der unterzeichneten Vereinbarung mit den Weltmächten fügte Merkel hinzu, dass sich die iranische Opposition gegen Israel ändern müsse.

„Es ist nicht akzeptabel, wie der Iran weiterhin über Israel redet“, sagte sie nach Reuters. „Es ist eine Enttäuschung, dass sich nichts geändert hat, soweit es um die Anerkennung Israels geht.“

Israel lehnt das Atomabkommen ab und sagt, dass es die Entwicklung Iranischer Atomwaffen nicht erfolgreich verhindert und es dem Iran ermöglicht, mehr Einfluss in der Region auszuüben.

Die iranische Führung hat auch nach dem Atomabkommen mit den westlichen Mächten, Israel weiter verbal angegriffen und fordert auch weiterhin seine Zerstörung.

Ein enger Mitarbeiter von Irans oberstem Führer, Ayatollah Ali Khamenei, sagte am vergangenen Wochenende als Antwort auf die jüngsten Äußerungen des britischen Außenminister Phillip Hammond, dass Teheran seine Politik gegenüber Israel nicht geändert habe und betonte, dass der Kampf gegen das „zionistische Regime die ewigen Politik“ des Iran ist.

Merkels Kommentare sind nicht das erste Mal, dass ein deutscher Politiker den Iran aufgefordert hat, seine Haltung gegenüber Israel zu überdenken.

Deutschlands Vizekanzler Sigmar Gabriel, der auch Wirtschaftsminister war, besuchte vor kurzem Teheran und sagte, der Iran muss wenn er Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland haben will, Israel anerkennen.

„Die Frage über das Existenzrecht [Israels] ist etwas, das wir Deutschen nicht akzeptieren können“, sagte Gabriel und fügte hinzu: „Man kann nur gute wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland auf lange Sicht haben, wenn wir diese Fragen nicht diskutieren.“

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 01/09/2015. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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