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Ayatollah Yazdi: USA sind und bleiben Irans „Feind Nummer eins“

Die Vereinigten Staaten bleiben Irans „Feind Nummer eins“ trotz des jüngsten Atomabkommen mit den Weltmächten, sagt der Chef der religiösen Expertenversammlung am Dienstag, berichten iranische Medien.

Die Expertenversammlung gehört zu Irans einflussreichsten Institutionen, bestehend aus 86 gewählten Geistlichen, die den obersten Führer des Landes ernennen und die von dem ultrakonservativen Ayatollah Mohammad Yazdi angeführt werden.

Das Nuklearabkommen sollte „unsere Politik gegen unseren Feind Nummer eins die Vereinigten Staaten nicht verändern“, sagte Yazdi in einer Rede bei der Eröffnung einer jährlichen zweitägigen Versammlung der Gruppe.

„Die USA und Israel sind die Quelle der Situation in der Region und das Ziel [der USA] ist es, das zionistische Regime im Nahen Osten zu schützen“, sagte Ayatollah Yazdi und gab den beiden Ländern die Schuld für die Konflikte in Syrien, im Irak und Jemen.

Irans Präsident Hassan Rohani, der als Geistlicher auch ein Mitglied der Expertenversammlung ist, trat sein Amt im Jahr 2013 an und hat sich seitdem bemüht, die Sanktionen, die von den westlichen Ländern über Teherans Atomprogramm verhängten wurden, rückgängig zu machen.

Das am 14. Juli von den sechs Weltmächten – Großbritannien, China, Frankreich, Russland, die Vereinigten Staaten und Deutschland – unterzeichnete Atomabkommen hat dazu beigetragen, Irans politische Macht zu stärken und die Türen zur Europäischen Union geöffnet.

Durch die erleichterung der Sanktionen, werden Milliarden von Dollar in das Land gespült. Mehrere hochrangige europäische Wirtschaftsdelegationen, haben Teheran seit dem Abkommen schon besucht.

Aber trotz der Atomgespräche und der komplizierten Rolle die US-Außenminister John Kerry dabei spielte, gibt es derzeit wenig Aussicht auf eine Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten.

Die Aussage von Ayatollah Mohammad Yazdi am Dienstag, ist eine Bestätigung der Aussage eines hochrangigen iranischen Beamten, dass die Islamische Republik sich immer noch für die Vernichtung Israels engagiert. Darüberhinaus, ist der Iran derzeit der führende staatliche Sponsor des Terrorismus in der Welt.

„Unsere Positionen gegen das zionistische Regime haben sich nicht verändert; Israel sollte vernichtet werden, und dies ist unser oberstes Motto“, sagte der Berater des iranischen Parlamentspräsidenten für Internationale Angelegenheiten, Hossein Sheikholeslam, letzte Woche.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 01/09/2015. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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