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Polizeibeamte wegen Sicherheitslücken bei der Jerusalemer Pride Parade bestraft

Elf Polizisten wurden in der Folge des Messerangriff auf der Homosexuellen Pride Parade in Jerusalem, disziplinarisch bestraft.

Unter den Beamten ist auch der Leiter der Polizei für den Jerusalemer Distrikt, sowie der Leiter der Jerusalemer Einheit für Sonderermittlungen der Kriminalpolizei. Ihre Disziplinarstrafen dauern bis zu sieben Jahre. Vier Beamte wurden für operative Fehler gerügt.

Die israelische Polizei, die eine interne Untersuchung über den Zwischenfall am 30. Juli eingeleitet hatte, bei dem die 16-jährige Shira Banki getötet und sechs weitere Demonstranten verletzt wurden, kündigte die Disziplinarmaßnahmen am Sonntag an.

Der Täter Yishai Schlissel, 39, wurde letzten Monat im Jerusalemer Amtsgericht wegen vorsätzlichen Mordes sowie versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung in sechs Fällen angeklagt.

Er war erst drei Wochen vor der diesjährigen Parade aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er 10 Jahre für einen ähnlichen Angriff auf die Jerusalemer Homosexuellen Pride Parade im Jahr 2005 eingesessen hatte.

Gemäss der Anklageschrift, wurde Schlissel am Startort der Parade von zwei Polizeibeamten am Betreten der Parade gehindert.

Am Sonntag, luden die Eltern von Shira Banki die Öffentlichkeit ein, um gemeinsam mit ihnen einen Grabstein für ihre Tochter zu enthüllen, der am Dienstag auf dem Friedhof im Kibbutz Nachshon aufgestellt wird.

Am Donnerstagabend letzter Woche, hatten sich Hunderte von Homosexuellen Aktivisten in Jerusalem versammelt, um für mehr Toleranz für die Gemeinschaft der Schwulen und Lesben zu werben.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 07/09/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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