Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Soldaten mit Steinen beworfen bei Riham Dawabshes Beerdigung in Duma

Tausende versammelten sich am Montagnachmittag im palästinensischen Dorf Duma, um an der Beerdigung von Riham Dawabshe teilzunehmen.

Die junge palästinensische Frau verstarb am Sonntagabend im Sheba Medical Center an den schweren Verbrennungen, die sie Ende Juli bei einem Brandanschlag auf ihr Haus erlitten hatte. Bei dem Anschlag wurden ihren kleinen Sohn, Ali, und ihr Mann, Sa’ad, getötet.

Rihams älterer Sohn, Ahmad, 4, wurde bei dem Angriff auch verletzt, aber sein Zustand hat sich in den letzten Wochen verbessert, obwohl er sich immer noch im Soroka Medical Center in Be’er Sheva befindet.

Die Sicherheitsbehörden verdächtigen so genannte „jüdische Extremisten“ oder „Rechtsextremisten“, für die Brandstiftung verantwortlich zu sein. Waren aber bisher nicht in der Lage, solche Personen mit dem Angriff in Verbindung zu bringen.

Die Teilnehmer der Beerdigung führten PLO und Hamas-Flaggen mit sich, als sie neben Dawabshe Sarg durch das Dorf in Nord-Samaria zogen. Einige riefen „Israel – terroristischer Staat.“

Dutzende von palästinensischen Jugendlichen warfen auch Steine ​​auf Sicherheitskräfte, die in der Gegend patrouillieren um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten.

Als Reaktion schloss die IDF die Alon-Achse, um Angriffe auf israelische Zivilisten die auf der Straße Fahren zu vermeiden.

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu, drückte der Familie Dawabshe sein Beileid über Rihams Tod aus. Er fügte hinzu, dass die Sicherheitskräfte ihr Möglichstes tun, um die Angreifer festzunehmen und vor Gericht zu bringen.

Nikolaj Mladenow, der Gesandte der Vereinten Nationen im Nahen Osten, brachte seine Besorgnis über die „mangelnden Fortschritte bei der Ermittlung und Verfolgung der Täter dieser Verbrechen“ zum Ausdruck.

„Die Tragödie der Familie Dawabsha, ist ein schockierendes Beispiel für die zerstörerische Natur des Extremismus“, sagte er.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

 

Von am 07/09/2015. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.