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Hotovely kontra BDS: Wir haben hier eine 4.000-jährige Geschichte

Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely (Likud) übte scharfe Kritik an der BDS-Bewegung, die Israel boykottieren will.

Während eines am Mittwoch im Fernsehen übertragenen Interview mit der BBC, diskutierte Hotovely die wahre Natur der BDS-Bewegung:

„Es gibt viele naive Menschen, die in die Irre geführt werden. Die Leute denken, [der BDS] ist eine Menschenrechtsbewegung, aber er ist es nicht. Die BDS-Führer haben ein sehr einfaches Motto: Ihnen wichtig ist, dass Israel nicht länger als jüdischer Staat existiert“, sagte die stellvertretende Ministerin.

Hotovely sagte, die BDS-Bewegung versucht Israel zu Zugeständnissen zu bringen, wie es die „weiße Apartheid-Regierung in Südafrika“ vor rund 20 Jahren unter Druck einer globalen Boykottbewegung getan hat. Aber, so betonte sie, „Israel und Apartheid haben nichts gemeinsam.“ Der Unterschied ist, „Israel ist ein jüdischer Staat mit jüdischem Erbe, schon vor 4.000 Jahren lebten Juden in diesem Land.“

„Wir sind nicht als Besatzer hierher gekommen, wir sind hierher in unser Land gekommen. Die einzigen Menschen die nicht bereit sind, die Idee von zwei Völkern die nebeneinander leben in Kauf zu nehmen sind die Palästinenser.“

Die Beschuldigung der Apartheid gegen Israel, wurde im Mai 2014 von keinem geringeren als von FW de Klerk als Unrecht entlarvt. De Klerk war der letzte Präsident der Apartheid-Regierung in Südafrika.

„Israel ist kein Apartheidstaat … Es gibt Palästinenser die hier mit vollen Bürgerrechten leben und durch ihre Vertreter in der Knesset repräsentiert werden. Es gibt keine diskriminierenden Gesetze gegen sie. Schon deshalb ist es nicht fair, Israel einen Apartheidstaat zu nennen“, sagte de Klerk bei seinem Besuch in Israel.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Von am 16/09/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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