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Liberman warnt vor Nasrallah und den „Zeichen auf der Wand“

Avigdor Liberman, der Vorsitzende von Yisrael Beytenu, warnte am Montagmorgen in Reaktion auf den öffentlichen Auftritt von Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah am vergangenen Freitag, vor den „Zeichen an der Wand.“

Liberman sprach über Nasrallah, den Kopf der vom Iran unterstützten libanesischen Terrorgruppe, vor dem Außen- und Verteidigungsausschusses in der Knesset.

„Jenseits der jüngsten Terrorwelle muss ich anmerken, dass ich sehr beunruhigt bin von der neuen Schrift an der Wand, die am vergangenen Wochenende erschien und ich meine die Worte von Nasrallah“, sagte Lieberman.

„Wer auch immer die Bedeutung dessen was Nasrallah sagte nicht verstand, hier die Erklärung: Wir werden bald in Syrien zum Ende kommen und uns dann um die kümmern die noch da sind [Israel]“, sagte der ehemalige Außenminister.

Die Hisbollah kämpft in Syrien zur Stützung des syrischen Regimes gegen die Rebellen.

„Ich schätze, dass innerhalb eines Jahres, die Weltmächte – auf die eine oder andere Weise – eine Vereinbarung oder Entscheidung in Syrien erreichen werden und wir müssen Nasrallahs Worte deshalb ernst nehmen.“

Liberman bemerkte, dass er nicht darauf vertraut, dass die Regierung sich richtig um die Situation kümmert, sollte ein dritter libanesischer Krieg stattfinden.

„Ich denke, dass eine Regierung die jetzt Hilflosigkeit zeigt, gegen die Hamas im Gazastreifen und auch gegen die Terrorwelle in Judäa, Samaria und Jerusalem, eine Regierung ist, die nicht in der Lage ist mit den Bedrohungen fertig zu werden. Sie wird auch nicht in der Lage sein, mit der Hisbollah fertig zu werden, wenn die Gefahr von dort ausgeht. Deshalb gibt es Grund zur Sorge.“

Der Vorsitzende von Yisrael Beytenu sagte: „Ich hoffe, dass der Ministerpräsident aus Nasrallahs Worten die richtigen Schlussfolgerungen für das Sicherheitssystem in der heutigen [Sicherheits] Dabatte ziehen wird. Ich hoffe, dass die Regierung versteht, was an der Wand geschrieben steht. Deshalb werden wir [Yisrael Beytenu] verlangen, dass sie aufzeigen was sie zu tun beabsichtigen.“

Die Position seiner Partei erklärend, fügte er hinzu: „Wir schlagen vor, in einer sehr klaren Art und Weise zur Sicherheit zurückzukehren. Wir sollten uns deshalb nicht mit der Frage beschäftigen, wie man die Ruhe kurzfristig wiederherstellen kann. Sondern vielmehr, wie man die Sicherheit auf lange Sicht zurückbekommt.“

 

Von am 26/10/2015. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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