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UN warnt vor israelisch-arabischer „Katastrophe“

Die Vereinten Nationen warnten am Mittwoch, dass der Anstieg der Gewalt zwischen Israelis und palästinensischen Arabern sich zu einer „Katastrophe“ auswirken könnte, während in Judäa und Samaria neue arabische Terroranschläge stattfanden.

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al Hussein sagte, das jüngste Aufflammen der Gewalt in dem jahrzehntealten Konflikt ist „extrem gefährlich.“

„Die Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis, wird uns immer näher an eine Katastrophe bringen, wenn sie nicht sofort gestoppt wird“, sagte er während einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf.

Der Rat ruft dazu auf, die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche, die zuletzt im April 2014 zusammenbrachen, wieder zu beleben. Die Mitglieder des Rates äußerten ihre Angst, dass es zu einer dritten Intifada kommen könnte, die durch erneute Gespräche vermieden werden könnte.

Die Verhandlungen wurden im April 2014 beendet, nachdem die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), eine Einheit mit der Hamas unterzeichnet hatte. Danach kam es zu einem tieferen Abgleiten in die Gewalt.

Der PA-Vorsitzende Mahmoud Abbas behauptete aber am Mittwoch, dass „es nicht mehr sinnvoll ist, Zeit in Verhandlungen zu verschwenden“ und warnte, dass eine Fortsetzung der aktuellen Gewalt „den letzten Rest der Hoffnung für die Zwei-Staaten-Lösung und einem darauf basierenden Frieden töten könnte.“ Sogar die Mitglieder seiner Fatah-Partei, fordern derzeit mehr Angriffe gegen Israel.

Anstatt seine Partei und die palästinensische Bevölkerung zur Beendigung der Gewalt aufzurufen, forderte Abbas die Vereinten Nationen dazu auf, den „internationalen Schutz für das palästinensische Volk durch die Einrichtung eines speziellen Regimes“ voran zu treiben.

Ungeachtet der Tatsache, dass es palästinensische Terroristen sind, die in den letzten Monaten die Welle von Terroranschlägen in Israel auslösten.

Quelle: AFP/TPS/Agenturen

 

Von am 28/10/2015. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

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