Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Deutschland: Zwei Frauen wegen Angriff auf Synagoge verhaftet

Zwei Frauen wurden am frühen Mittwochmorgen in der ostdeutschen Stadt Cottbus verhaftet, nachdem sie Sachbeschädigungen an einer Synagoge verübt hatten.

Die Synagoge in Cottbus Foto: Archiv.

Die Synagoge in Cottbus Foto: Archiv.

Nach Angaben der Polizei, zerschlugen die beiden Frauen im Alter von 21 und 36 Jahren, eine Anzahl von Fenster an der einzigen Synagoge in Brandenburg, berichtet die Agentur AP.

Polizeisprecher Torsten Wendt sagte, die beiden Frauen wären den Sicherheitskräften schon am Morgen zuvor in der Nähe der Synagoge aufgefallen.

Er wies darauf hin, dass hohe Konzentrationen von Alkohol im Atem der Frauen gemessen wurden.

Polizisten warten nun darauf die Verdächtigen vernehmen zu können, um festzustellen, ob ihr Verbrechen von Antisemitismus motiviert wurde. Die Polizei sagt, dass die Motive der beiden Frauen, die Fenster in der Brandenburger Synagoge zu zerschlagen unbekannt sind.

Die Synagoge ist das erste jüdische Gotteshaus in der Region, dass seit 1938 – dem Jahr der Deutschlandweiten Reichspogromnacht gegen Juden und jüdische Einrichtungen – angegriffen wurde.

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2019.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Unterstützen Sie die ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Förderspende. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 18/11/2015. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.