Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Netanyahu und Abbas: Erstes Händeschütteln seit fünf Jahren

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, schüttelten sich am Montag zum ersten Mal seit fünf Jahren die Hände, als sie auf der UN-Klimakonferenz in Paris nebeneinander standen.

Netanyahu und Abbas beim Klimagipfel 30-11-15. Twitterfile

Netanyahu und Abbas beim Klimagipfel 30-11-15. Twitterfile

Die Beziehungen zwischen Israel und der PA haben sich in den letzten 5 Jahren abgekühlt, nachdem die PA im Jahr 2014 eine Reihe von einseitigen Schritten zur UNO machte. Darunter: Die Anerkennung als „palästinensischer Staat“ und die Klage gegen Israel wegen angeblicher „Kriegsverbrechen“ beim Internationalen Strafgerichtshof (IStG) in Den Haag.

Als Antwort darauf, beendete Netanyahu alle formalen diplomatischen Beziehungen mit Ramallah. Dessen ungeachtet, sind immer wieder Gerüchte aufgetaucht, dass regelmäßig indirekte Gespräche stattgefunden haben.

Das Händeschütteln, steht im starken Kontrast zu Israels offizieller Position gegenüber der PA. Israel beschuldigt die PA – und auch Abbas selbst – für die meisten Anschlägen während der aktuellen Terrorwelle verantwortlich zu sein und zu Gewalt und Mord gegen die israelischen Juden zu ermutigen.

Der Vorsitzende der Meretz-Partei, MK Zahava Gal-On, begrüßte diesen Schritt des Händeschüttelns und sagte:

„Anstatt ein infantiles „blame game“ mit der EU zu spielen, sollte der Ministerpräsident diese Gelegenheit nutzen, um unter der Schirmherrschaft der europäischen Länder nicht nur die Hände zu schütteln, sondern das politische Klima zu erwärmen“, meinte Gal-On während einer Fraktionssitzung am Montag.

Netanyahu sollte die Gelegenheit nutzen, um Abbas direkt zu treffen und einen neuen [Friedens] Prozess zu starten, der die Lösung gegen die Terrorwelle ist, fügte er hinzu.

 

Von am 30/11/2015. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.