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Russlands Engagement im syrischen Bürgerkrieg

Im Verlaufe der vergangenen Woche konzentrierten sich die Angriffe der russischen Luftstreitkräfte auf folgende Regionen: Daraa, Aleppo, Latakia, Deir EzZur, Damaskus, Hama, Idlib und weitere mehr. Der Leiter für Operationen im russischen Generalstab, Sergej Rudskoy, berichtete, die russische Luftwaffe habe seit Beginn ihres Engagements in den Kämpfen in Syrien 5.662 Angriffseinsätze durchgeführt und 97 Marschflugkörper auf Terrorziele abgefeuert (Tass, 15. Januar 2016). Nach seinen Worten unterstützt die russische Luftwaffe sämtliche Kräfte, die gegen Terrororganisationen in Syrien kämpfen, darunter auch elf „demokratische Oppositionsgruppen“. Seit Anfang Januar 2016 habe die russische Luftwaffe bei Angriffen mehr als 1.100 Ziele von Dschihad-Aktivisten, überwiegend in Ar-Raqqah und in Palmyra, getroffen (RT, 11. Januar 2016).

Russische Piloten in Syrien. Foto: Archiv

Russische Piloten in Syrien. Foto: Archiv

Das russische Außenministerium veröffentlichte eine Erklärung, wonach die russische und die syrische Luftwaffe bei der Terrorbekämpfung erstmals gemeinsam vorgegangen seien. In diesem Rahmen hätten syrische Kampfflugzeuge russische Kampfflugzeuge bei Angriffseinsätzen unterstützt. Demnach seien zwei russische Kampfbomber bei einem Einsatz gegen Terrorziele auf syrischem Gebiet von zwei syrischen Flugzeugen zum Ziel und von dort zurück geleitet worden. Die Piloten hätten den Einsatz am Vortag koordiniert, heißt es in der Erklärung (Sputnik; RT, 15. Januar 2016).

 Das russische Verteidigungsministerium präsentierte an einer eigens einberufenen Pressekonferenz die Erfolge der russischen Luftwaffe seit Beginn ihres Engagements in Syrien vor. Demnach sei bislang eine Fläche von 1.040 Km2 sowie 217 Dörfer und Ortschaften befreit worden. Der Terror leide an Munitionsknappheit sowie an Treibstoff- und Nahrungsmittelmangel, und der IS habe neuerdings Schwierigkeiten, neue Aktivisten zu rekrutieren. Im Verlaufe der Pressekonferenz wurden auch Zeugenberichte vorgestellt, um Behauptungen zu entkräften, wonach das russische Militär bei seinen Angriffen die Zivilbevölkerung treffe. Solche Behauptungen seien an die Adresse der internationalen Koalition unter Führung der USA zu richten, hieß es (rbth.com, 15. Januar 2016).

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 28/01/2016. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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