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Das Engagement der Großmächte im syrischen Bürgerkrieg

Die amerikanische Kampagne gegen den IS

Die internationale Anti-IS-Koalition unter amerikanischer Führung setzte ihre Angriffe auf Ziele des IS und anderer nicht am Waffenstillstandsabkommen beteiligter Terrororganisationen in Syrien und im Irak fort. Die Luftwaffen der Koalitionspartner flogen Dutzende von Angriffen, besonders in den Regionen Mosul und Ramadi, wo sich die irakische Armee und der IS Gefechte liefern. In Syrien nahmen die Angriffe auf IS-Ziele besonders im Raum Al-Hasakah zu, wo kurdische Kräfte gegen ISAktivisten kämpfen, die versuchen, die Ortschaft Al-Shaddadi erneut unter ihre Kontrolle zu bringen (siehe Fortsetzung).

US-Präsident Barack Obama sagte in einer Rede, die Vereinigten Staaten würden alles tun, um der Waffenstillstandsvereinbarung zum Erfolg zu verhelfen, trotz der Zweifel an der Umsetzbarkeit des Abkommens. Obama betonte erneut, das Abkommen gelte nicht für den IS oder die Al-Nusra-Front und die internationale Koalition werde den IS weiter bekämpfen, bis er besiegt sei. Zudem sagte der amerikanische Präsident, der syrische Präsident müsse entmachtet werden. Dazu gebe es keine Alternative, wenn auch die Standpunkte der USA, Russlands und des Iran in dieser Sache auseinandergingen (Sky News, 26. Februar 2016).

Das russische Engagement im syrischen Bürgerkrieg

Einen Tag nachdem die russische Luftwaffe die Angriffe in Syrien ausgesetzt hatte, nahm sie ihre Angriffseinsätze wieder auf. Der Chef der Operationsabteilung des russischen Generalstabs betonte, die russische Luftwaffe habe die Angriffe in den Gebieten der „Oppositionsgruppen“, die Teil der Waffenstillstandsvereinbarung seien, eingestellt (Sputnik, 27. Februar 2016). Die Angriffe auf Ziele von Organisationen, die nicht Teil des Abkommens sind, wurden jedoch fortgesetzt, wenn auch offensichtlich mit niedrigerer Intensität.

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 07/03/2016. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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