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Ministerpräsident Netanyahu trifft US-Vizepräsident Biden

Am Mittwoch (9.3.) traf sich Ministerpräsident Benjamin Netanyahu mit US-Vizepräsident Joe Biden in Jerusalem. Zu Beginn des Treffens sagte er:

PM Netanyahu und US Vice President Joe Biden. Foto: GPO

PM Netanyahu und US Vice President Joe Biden. Foto: GPO

„ (…) Wie Sie selbst wissen, waren die letzten 24 Stunden einschließlich des heutigen Morgens sehr schwer für Israel. Zwölf Menschen wurden bei fünf Terroranschlägen verletzt. Ein amerikanischer Bürger, Taylor Force, wurde ermordet. Taylor war Absolvent von West Point, ein Irak- und Afghanistan-Veteran und Student der Vanderbilt Universität.

Ich möchte seiner Familie unser tiefstes Beileid aussprechen. Den Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung.

Joe, ich schätze Ihre starke Verurteilung des Terrors. Nichts rechtfertigt diese Attacken. Aber leider hat Präsident Abbas die Terroranschläge nicht nur nicht verurteilt, er hat sogar den Mörder des Amerikaners als Märtyrer und Held gepriesen.

Nun, sowas ist falsch. Und seine fehlende Verurteilung des Terrors, sollte von der gesamten internationalen Gemeinschaft verurteilt werden.

Wir haben in den letzten Monaten verschiedene Schritte unternommen, palästinensischen Terror zu bekämpfen und wir werden nun noch härtere Maßnahmen ergreifen.

Ich glaube, dass alle zivilisierten Gesellschaften zusammenstehen müssen, um den Terror zu bekämpfen. Und während Israel viele Partner in diesem speziellen Kampf hat, haben wir keinen besseren Partner als die USA. Es ist eine Partnerschaft, die in gemeinsamen Werten verankert ist, gemeinsamen Feinden gegenübersteht und nach einer sicheren, prosperierenden und friedlichen Zukunft strebt.

Ich sehe Ihren Besuch hier als Möglichkeit, diese großartige Partnerschaft zu stärken. Wir haben gerade über Herausforderungen gesprochen, denen wir gegenüberstehen. Die erste ist die permanente Hetze in der palästinensischen Gesellschaft, die die Mörder von unschuldigen Menschen glorifiziert und nach einem palästinensischen Staat ruft, der nicht in Frieden mit Israel, sondern anstelle Israels leben soll. Und wir bezeugen, leider, den Kollaps der Staaten im Nahen Osten, den Aufstieg des IS und die unentwegten iranischen Aggressionen und sein Terror in Syrien, Libanon, Irak, Jemen, dem Golan und Gaza, und andernorts in der Region und der Welt.

Aber wir stehen auch vor großen Chancen, und ich denke, manche rühren von den großen Herausforderungen her. Die erste Chance ist, die Beziehungen zwischen Israel und den moderaten arabischen Staaten zu verbessern, was uns eine stabile Grundlage für Frieden und Stabilität bringen kann. Wir können Israel auch energiewirtschaftlich unabhängig machen, als Exporteur von Erdgas in die Region und darüber hinaus. Und wir können Israels fortschrittliche Technologie nutzen, um unsere Welt zu verbessern – in der Landwirtschaft, in Bezug auf Wasser, im Cyberbereich und vielen anderen Gebieten. Und ich weiß, Joe, dass ein Bereich Ihnen besonders am Herzen liegt. Es ist der Kampf gegen Krebs, in dem Sie eine führende Rolle spielen.

Israel macht wichtige Fortschritte in diesem Bereich, und ich habe keinen Zweifel, dass Israel noch mehr leisten könnte, wenn wir mit den Vereinigten Staaten von Amerika zusammen arbeiten. Und das gilt für jeden Bereich. Amerika und Israel sind stärker, wenn wir zusammen arbeiten. Daher freue ich mich darauf, mit Ihnen und Präsident Obama daran zu arbeiten, die herausragende und unzerbrechliche Allianz unserer beiden Länder zu stärken.

Joe, mein Freund, willkommen in Jerusalem.“

Quelle: Medienbüro des Ministerpräsidenten/Botschaft des Staates Israel

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Von am 10/03/2016. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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