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Kulturstaatsministerin Grütters: NS-Gedenkorte im Raum Berlin stärken

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am heutigen Donnerstag anlässlich des fünfjährigen Bestehens der „Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum“ (StäKo) deren Mitglieder zu einem Gespräch in das Bundeskanzleramt eingeladen. Monika Grütters erklärte:

Moshe Ya'alon bei der Kranzniederlegung am Gleis17  in Berlin. Foto: GPO

Moshe Ya’alon bei der Kranzniederlegung am Gleis17 in Berlin. Foto: GPO

„Die auf Initiative meines Hauses eingerichtete Ständige Konferenz hat wesentlich dazu beigetragen, die bundesgeförderten NS-Gedenkorte im Raum Berlin besser zu vernetzen und ihre Arbeit öffentlich sichtbarer machen. Die jährlichen Gedenkveranstaltungen am Mahnmal ‚Gleis 17‘ am Berliner Bahnhof Grunewald, die Tafelausstellung am Pariser Platz zum Vernichtungskrieg in Polen und die regelmäßigen Gedenktage an der Rosenstraße sind ein eindrucksvoller Beleg für die engagierte und fachlich hervorragende Zusammenarbeit der ‚StäKo‘.“

Monika Grütters: „Eine lebendige Erinnerungskultur, gerade auch an den authentischen Orten, gehört zu unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis. Für die Zukunft gilt es daher, die fruchtbare Zusammenarbeit der Gedenkstätten in der Ständigen Konferenz aufrechtzuerhalten und weiter zu entwickeln. Daher werden wir die Arbeit der ‚StäKo‘ ab 2017 mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 20.000 Euro institutionell weiter stärken. Hinzu kommen noch in diesem Jahr Projektmittel für wichtige Vorhaben wie die Aktualisierung und Neugestaltung der Webseite der ‚StäKo‘.“

Am 22. Juni 2016, dem 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion, wird die Kulturstaatsministerin eine Tafelausstellung u.a. am Pariser Platz zu „Vernichtung und Ausrottung – 75 Jahre nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion“ eröffnen.

Die „StäKo“ wurde 2009 im Rahmen der Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes auf Initiative des BKM eingerichtet. Mitglieder der „StäKo“ sind die Gedenkstätte Sachsenhausen, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, die Stiftung Topographie des Terrors, die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Die Kulturstaatsministerin fördert die Arbeit der „StäKo“ aus ihrem Haushalt institutionell mit derzeit jährlich 80.000 Euro (2016). Darüber hinaus werden auch die einzelnen Mitglieder der „StäKo“ institutionell aus dem Haushalt der BKM gefördert.

Weitere Informationen zur StäKo unter: www.orte-der-erinnerung.de

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

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Von am 10/03/2016. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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