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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt

Die palästinensische Welle des Terrors, die vor über einem halben Jahr begann, hält mit unterschiedlicher Intensität an. Ab Ende März bzw. Anfang April 2016 zeigte sich ein Rückgang in der Intensität und im Umfang der Terroranschläge. Es ist allerdings zu früh um zu bestimmen, ob es sich hier um einen Trend oder nur um ein vorübergehendes Phänomen handelt.

Im Fokus der vergangenen Woche stand ein Messer-Angriff in Rosch HaAjin. Der Angriff wurde nur knapp vereitelt und die Attentäterin wurde zum Verhör geführt. Zudem wurden weitere Angriffe vereitelt. In Judäa und Samaria fanden Unruhen statt.

In der vergangenen Woche gewährte Mahmud Abbas dem 2. israelischen TV-Kanal ein Interview. Das Interview war an „israelische Ohren“ gerichtet und sollte der israelischen Öffentlichkeit durch Umgehung der politischen Ebene des Landes Botschaften vermitteln. Dabei betonte Abbas seinen Wunsch nach Frieden und rief den israelischen Ministerpräsident auf, die Verhandlungen mit ihm fortzusetzen. Daraufhin kündigte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an, dass er Abbas zu einem Treffen einlädt und dass seine Tür jederzeit für jeden offen ist, der mit Israel Frieden schließen will, vorausgesetzt, die Hetze und die Gewalt gegen Israel finden ein Ende.

Angriffe und versuchte Attentate im Verlauf der vergangenen Woche

Am 3. April 2016 ereignete sich ein Messer-Angriff. Eine Palästinenserin versuchte, eine Frau im Industriegebiet von Rosch HaAjin zu erstechen. Ein Wächter, der ihre Schreie hörte, rannte zur Stelle und versuchte, das Messer aus den Händen der Attentäterin zu reißen. Mit Hilfe von zwei anderen Zivilisten war er dann in der Lage, das Messer aus ihrer Hand zu ziehen. Zudem wurde ein weiteres Messer im Besitz der Attentäterin gefunden. Sie wurde festgenommen. Die angegriffene Frau wurde leicht an der Hand verletzt. Die Angreiferin (23) ist Bewohnerin von Kafr Qasim,sie wurde zum Verhör geführt.

Demonstrationen und Ausschreitungen

Die Demonstrationen, Protestmärsche, Ausschreitungen, sowie das Werfen von Steinen, Molotow-Cocktails und Rohrbomben in Judäa, Samaria und in Jerusalem wurden weitergeführt. Die israelischen Sicherheitskräfte vereitelten eine Reihe von versuchten Terroranschlägen. Mehrere Demonstrationen und Kundgebungen ab dem 30. März 2016 galten dem „Tag der Erde“.1

Im Folgenden einige weitere Ereignisse:

• Am 4. April 2016 fuhr ein junger Palästinenser (23) aus Ramallah mit einem Wagen an einen Checkpoint der Polizei in der Region Benjamin. Eine Überprüfung ergab, dass er niemals einen Führerschein besessen hatte und dass das Fahrzeug vor etwa einem Monat im Zentrum des Landes gestohlen wurde. Bei seiner Vernehmung berichtete er, dass er die Absicht hegte, einen Auto-Angriff gegen IDFSoldaten zu verüben, um somit zum Märtyrer zu werden (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 4. April 2016).

• Am 3. März 2016 erreichte ein mit einem Messer bewaffneter Palästinenser die Bushaltestelle an der Kreuzung Tapuach. Grenzpolizisten vor Ort bemerkten, dass er sich einigen Zivilisten näherte. Als sie ihn aufforderten, zu stoppen, zog er ein Messer. Die Kämpfer übermannten ihn und führten ihn zum Verhör.

• Am 31 März 2016 warfen Palästinenser eine improvisierte Gasgranate auf einen IDF-Posten in der Nähe von Abu Dis. Es gab keine Verletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 31. März 2016).

• Am 31. März 2016 warfen Palästinenser Steine und Molotow-Cocktails auf einen Bus nördlich der Siedlung Ofra. Es gab keine Verletzten. Einige Fahrzeuge, die in dieser Region fuhren, wurden beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 31. März 2016).

• Am 31. März 2016 wurden Steine auf ein israelisches Fahrzeug auf der Schnellstraße 443 zwischen Jerusalem und Tel Aviv in der Nähe von Bet Horon geworfen. Es gab keine Verletzten und keine Sachschäden (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 31. März 2016).

• Am 30. März 2016 wurden Steine auf ein israelisches Fahrzeug geworfen, das auf der Umgehungsstraße von Hussan (in der Nähe von Betar) fuhr. Es gab keine Verletzten. Das Fahrzeug wurde beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 30. März 2016).

• Am 30. März 2016 wurden während einer Tätigkeit der israelischen Sicherheitskräfte in al-Bireh diverse Munitionen gefunden, darunter Gasgranaten, eine improvisierte Carl-Gustaf-Maschinenpistole, eine Pistole, Patronen, Magazine und Munition für ein M-16-Gewehr (IDF-Sprecher, 30. März 2016).

• Am 30. März 2016 wurden Schüsse auf IDF-Kräfte gerichtet, die in Dschenin tätig waren. Es gab keine Verletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 30. März 2016).

• Am 29. März 2016 wurde ein Palästinenser mit einem Messer an der Kreuzung Idhna Tarkumija im Hebrongebirge festgenommen. Der Palästinenser wurde zum Verhör geführt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 29. März 2016).

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 10/04/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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