Meine Seite

Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Bei der UN-Sicherheitsratssitzung kam es zur verbalen Auseinandersetzung zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Botschafter

Während der monatlichen UN-Sicherheitsratssitzung, kam es am Montag zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Botschafter bei den Vereinten Nationen.

Israels Botschafter Danny Danon verlangte bei seiner Rede, dass der palästinensische Vertreter die Terrorangriffe auf israelische Bürger verurteilt. „Schämen Sie sich dafür, dass Sie den Terrorismus verherrlichen“, sagte Danon.

Der palästinensische Botschafter Riyad Mansour erwiderte: „Schämen Sie sich dafür, dass sie palästinensische Kinder töten!“

Nachdem der Präsident des Sicherheitsrates die beiden Kontrahenten zur Ordnung gerufen hatte, sagte Danon zu Mansour: „Soetwas können Sie hier nicht sagen. Denn palästinensische Kinder beobachten was Sie jetzt hier sagen. Schämen Sie sich dafür. Ich jedenfalls verurteile alle Terrorakte.“

„Lass mein Volk frei sein! Schäm dich! Schäm dich! Schäm dich! Du bist ein Besatzer“, geiferte Mansour.

Zu einem früheren Zeitpunkt begrüßte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in der Sitzung die jüngsten Bemühungen von beiden Seiten, „zu einer Verringerung der Spannungen in den vergangenen Wochen beigetragen zu haben.“

„Israelis und Palästinenser müssen ihre Führer auffordern den öffentlichen Diskurs über die gegenseitigen Beschuldigungen aufzugeben und in einen konstruktiven Dialog zu treten, damit das Vertrauen wieder aufgebaut werden kann“, sagte Ban.

Die Debatte zwischen Danon und Mansour erfolgte, nachdem der Palästinenser die Vereinten Nationen drängte eine Resolution zu verabschieden in der gefordert wird, dass Israel allen Siedlungsbau in der Westbank und Ost-Jerusalem stoppen soll. Die Vereinigten Staaten, hatten im Jahr 2011 ein Veto gegen eine ähnliche Resolution eingelegt. Aber es ist noch nicht klar, ob sie dies auch dieses Mal tun werden.

Während der Sitzung sprach auch Renana Meir, deren Mutter Dafna im Januar von einem palästinensischen Terroristen ermordet wurde, im Namen der israelischen Mission vor dem Rat.

„Es ist schwer meinen tiefen Schmerz und die unerträgliche Sehnsucht nach meiner Mutter in Worten auszudrücken. Dieses Gefühl des Verlustes zerbricht unser Herz und unsere Seele“, sagte Renana Meir. „Mit gebrochenen Herzen bitten wir die internationale Gemeinschaft um Hilfe. Wir hören diejenigen, die sagen, dass der Terror ein Ergebnis der Frustration wäre und wir fragen – gibt es etwas frustrierenderes als das, was wir erlitten haben?“

Dafna Meir, 38, wurde am 17. Januar vor ihren Kindern in ihrem Haus in der Westbank Siedlung Otniel von einem Palästinenser brutal ermordet.

 

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende, oder werden Sie Mitglied der Israel-Nachrichten.

Von am 19/04/2016. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.

Durch einen technischen Fehler, ist die Kommentarfunktion ausgeschaltet!

Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.