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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt

Im Fokus der Ereignisse der vergangenen Woche stand eine Explosion eines Sprengsatzes in der Nähe von Hizma (nördlich von Jerusalem). Ein IDF-Offizier wurde dabei schwer verletzt. Der explodierte Sprengsatz war Teil eines mit Ladungen vorpräparierten Gebiets. Die Hamas beeilte sich, sich zu der Verwendung von Sprengsätzen während der „Jerusalem Intifada“ zu bekennen. Trotz des außergewöhnlichen Musters dieses Angriffs kann man davon ausgehen, dass sich die Rückgangstendenz sowohl im Umfang als auch in der Härte der Vorfälle im Rahmen der aktuellen Welle des Terrors weiterverzeichnet, auch wenn diese noch nicht ihr Ende erreicht hat.

Die Veranstaltungen am „Tag der Nakba“ in Judäa, Samaria und im Gazastreifen verliefen ohne außergewöhnliche Vorfälle. Bei den Reden und Erklärungen ragte das Motiv des „Rückkehrrechts“ der palästinensischen Flüchtlinge in das Gebiet des Staates Israel hervor. Sowohl die Hamas als auch die anderen Terrororganisationen betonten sowohl ihre Missbilligung gegenüber der Abgabe sogar eines einzigen Zolls von palästinensischem Boden als auch ihre Entschlossenheit, den bewaffneten Kampf fortzusetzen.

Angriffe und versuchte Attentate im Verlauf der vergangenen Woche

Am 16. Mai 2016 ereignete sich ein Messer-Angriff in der Jerusalemer Nevi’im (Propheten) Straße in der Nähe des Damaskustors. Eine Person wurde leicht verletzt. Der Terrorist wurde angeschossen und festgenommen.

Am 11. Mai 2016: Ein Sprengsatz explodierte in der Nähe von Hizma (nördlich von Jerusalem). Ein IDF-Offizier wurde dabei schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich, als eine IDFKraft, die zur Einfahrt des Dorfes wegen eines verdächtigen Gegenstands gerufen wurde, diesen überprüfte. Bei den Durchsuchungen des Gebiets stellte sich später heraus, dass die Explosion durch vier improvisierte Rohrbomben verursacht wurde. Ferner wurden vor Ort fünf weitere Rohrbomben gefunden, die neutralisiert wurden.

• Israelische Sicherheitskräfte nahmen zwei Palästinenser unter dem Verdacht, die Sprengsätze in der Nähe von Hizma gelegt zu haben, fest. Ein Veröffentlichungsverbot wurde im Bezug auf Angaben aus der Untersuchung verhängt. In Folge des Angriffs bekannte sich die Hamas zu der Verwendung von Sprengsätzen während der „Jerusalem Intifada“ (Twitter-Account von Palinfo, 11. Mai 2016).

Islamische dschihadistische Aktivität zur Förderung von Terroranschlägen

Das Ibn Taymiyyah Studien- und Da’wah-Zentrum, das mit der Salafia assoziiert wird und im Gazastreifen tätig ist, veröffentlichte ein zweiteiliges Video. Im zweiten Teil des Videos werden Anweisungen zur Herstellung von Gift aus den Samenschalen des Rizinusbaums gegeben. Ferner wird darin erklärt, wie man dieses Gift zu einer Paste verarbeiten kann, um sie auf Angriffsmesser zu streichen oder mit Sprengsätzen zu verbinden. Im Hintergrund des Videos wird daran erinnert, dass das Video zum Zwecke der Tötung von Juden und der Eskalation der „Jerusalem Intifada“ ins Internet hochgeladen wurde.

Demonstrationen und Ausschreitungen

Die Demonstrationen, Protestmärsche, Ausschreitungen, sowie das Werfen von Steinen, Molotow-Cocktails und Rohrbomben in Judäa, Samaria und in Jerusalem wurden auch in der vergangenen Woche weitergeführt. Die Freitagsdemonstrationen in den traditionellen Reibungspunkten standen diesmal im Zeichen des „Tags der Nakba“, der an die palästinensische Katastrophe im 1948er Krieg erinnert. Bei den Demonstrationen stellten sich die Palästinenser den israelischen Sicherheitskräften gegenüber.

Im Folgenden einige weitere Ereignisse (einschließlich solche, die vereitelt wurden):
• Am 17. Mai 2016 wurden Schüsse auf ein Fahrzeug der Grenzpolizei an der Einfahrt zum Flüchtlingslager in Kalandia (nördlich von Jerusalem) abgefeuert. Es gab keine Verletzten, das Fahrzeug wurde jedoch beschädigt.

• Am 16. Mai 2016 wurden Schüsse auf eine IDF-Kraft abgefeuert, die in Kabatije (Nord-Samaria) mit Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung tätig war. Es gab keine Verletzten und keine Sachschäden (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 16. Mai 2016).

• Am 15. Mai 2016 erreichte ein Palästinenser den Eingang der Siedlung Betar Illit und bat, festgenommen zu werden, bevor er einen Angriff durchführt. In seinem Besitz wurde ein Messer gefunden. Er wurde festgenommen und zum Verhör geführt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 15. Mai 2016).

• Am 15. Mai 2015 wurden Steine auf eine Polizeieinheit geworfen, die im OstJerusalemer Stadtteil a-Tur tätig war. Ein Beamter wurde leicht verletzt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 15. Mai 2016).

• Am 14. Mai 2016 schleuderte Palästinenser eine Rohrbombe und Steine auf israelische Sicherheitskräfte, die in der Nähe von Issawija (Ost-Jerusalem) tätig waren. Ein Beamter wurde leicht von Steinen verletzt und in ein Krankenhaus evakuiert (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 14. Mai 2016).

• Am 14. Mai 2016 nahmen israelische Sicherheitskräfte in der Gegend von Ramallah einen palästinensischen Bewohner von Bethlehem fest, der auf dem Weg war, einen Angriff in Israel zu verüben (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 14. Mai 2016). Die palästinensischen Medien berichteten, dass es sich um Muhammad Mustafa Muhammad al-Nadschar (36), ledig, Bewohner des Flüchtlingslager Azzeh in Bethlehem und Beamter der palästinensischen Polizei handelt. Er ist ein entlassener Häftling, der 11 Jahre lang eine Freiheitsstrafe in einem israelischen Gefängnis verbüßt hatte. Seine Festnahme erfolgte an einer Straßensperre der Grenzpolizei in der Nähe des Mischor Adumim. In seinem Besitz wurde eine neue Uniform der israelischen Polizei gefunden (Facebook-Seiten von PALDF und QUDSN, 14. Mai 2016).

• Am 12. Mai 2016 beobachteten israelische Sicherheitskräfte, die in der Gegend von Baituniya tätig waren, eine Gruppe von palästinensischen Jugendlichen, die in der Nähe des Sicherheitszauns das Feld in Brand setzten. Die Soldaten verfolgten sie, wurden allerdings mit Steinen beworfen. Sechs palästinensische Jugendliche wurden festgenommen und zum Verhör geführt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 14. Mai 2016).

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 20/05/2016. Abgelegt unter Naher-Osten. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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