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Rivlin sagt deutschen Abgeordneten der Linken: Kritisieren und nicht delegitimieren

Präsident Reuven Rivlin, traf am Dienstag in seiner Residenz eine Delegation der deutschen Bundestagsfraktion Die Linke.

Rivlin und Deligation Die Linke. Foto: Mark Neiman/GPO

Rivlin und Deligation Die Linke. Foto: Mark Neiman/GPO

Die Delegation der Nachfolgepartei der SED in der ehemaligen kommunistischen DDR, wurde von Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch geführt und von dem deutschen Botschafter in Israel, Dr. Clemens von Goetze begleitet.

Rivlin begrüßte die Gruppe bei ihrem Besuch in Israel. In Anspielung auf das Antisemitismus-Problem innerhalb der Partei Die Linke, sagte der Präsident.

„Dies ist ein sehr komplizierter Ort und in Israel haben wir kein Problem mit Kritik“, begann Rivlin. „Jede Kritik ist in Ordnung, Delegitimierung ist es nicht.“

„Viele Israelis haben eine dicke Haut haben, aber wir erkennen genau, was Kritik und was Antisemitismus ist“, fuhr er fort. „Wir alle haben eine Verantwortung sich gegen Rassismus, Antisemitismus und alle Formen von Hass zu wenden.“

Bartsch dankte dem Präsidenten für seinen herzlichen Empfang.

„Wir sind nun über sieben Monate im Amt als Co-Vorsitzende der Partei, und dies ist unsere erste Reise ins Ausland“, sagte er. „Wir sind uns der wichtigen Verantwortung von Deutschland bewußt. Deshalb haben wir Yad Vashem besucht, wo wir einen Kranz niedergelegt haben, in Erinnerung an diese ewige Verantwortung.“

„Die Situation in der Region ist kompliziert, der Krieg in Syrien, die vielen Flüchtlinge, die Bedrohung durch den IS und Israel hat eine wichtige Rolle in der Region zu spielen“, fügte er hinzu: „Es ist wichtig für uns, Ihre Sicht auf den Konflikt mit den Palästinensern kennen zu lernen.“

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Von am 24/05/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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