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Allein aber nicht einsam – Lone Soldiers in Israel

Kaum eine andere Streitmacht als die IDF (Israel Defence Forces) steht permanent so intensiv im Zentrum des Interesses. Objektiv ist dieses Interesse selten. Es reicht von Zustimmung und Unterstützung, Gleichgültigkeit, übler Verleumdung (IOF = Israel Occupation Forces), bis hin zu nicht haltbaren Vorwürfen wie Kriegsverbrecher, Schlächter oder gar Massenmörder. Engmaschige Nachrichtensperren nach Terrorattacken oder im Kriegsfall verhindern, dass falsche oder verzerrte Informationen in die Presse kommen.

Nachfolgend ein hochaktuelles Beispiel, wie sich „Informationen“ im Netz verbreiten. Dieser Fall hat zwar nichts mit der IDF zu tun, als Beispiel ist er trotzdem geeignet.

So berichtete ynet am 10.06. um 10:56 „… dass einer der Terroristen im Haus eines Polizisten festgehalten wurde.“ SPON machte daraus um 17:21 eine ganze Story, die bis heute in keiner israelischen Zeitung aufgetaucht ist. Ynet nahm den SPON ähnlichen Artikel erst am 11.06. um 18:14 auf.

Lone Soldiers beim Thanksging in Israel 2015. Foto: Courtesy photo/NBN/Yonit Schiller

Lone Soldiers beim Thanksging in Israel 2015. Foto: Courtesy photo/NBN/Yonit Schiller

Oder der derzeit vor dem Gericht verhandelte Fall des „Hebron Soldaten“, der vor einigen Wochen einen bereits ausser Gefecht gesetzten Terroristen gezielt erschossen haben soll. B’tselem, unsere meistbekannte friedensbewegte und pro-palästinensische NGO war, wie immer, mit schussbereiter Kamera vor Ort und dokumentierte das Geschehen. Gerüchte, Meinungsmache, Anschuldigungen liessen die Gemüter wieder einmal überhitzen. Die Verhandlung dauert nun schon einige Wochen, ein Richter wurde wegen Befangenheit ausgetauscht, täglich melden sich neue pro und kontra „Zeugen“, manipulierte Videos, der auch solche, die angeblich unbearbeitet sind, werden dem Gericht als neue „Beweise“ vorgelegt. Tatsächlich gibt es schon seit Tagen keine neuen Pressemeldungen mehr und das ist auch gut so.

Oder die samt und sonders gewonnenen Kriege, die Israel gezwungen war, zu führen. Oft ein Ding der Unmöglichkeit, angesichts der erdrückenden Übermacht der Feinde. Die Kriege wurden zwar gewonnen, aber die Folgen belasten uns bis heute. Wo immer im Zuge eines Verteidigungs- oder auch Präventionskrieges Länder erobert werden, wird dies als ganz normales Ergebnis der kriegerischen Auseinandersetzungen angesehen. Überall, auf der ganzen Welt, nur bei uns spricht man von Okkupation. Ist das Gerechtigkeit?

So entstand im Laufe der Jahre das Mythos IDF. Aber gibt es das überhaupt?

Ich kenne kaum eine andere Organisation wie unsere IDF, die so transparent auftritt und so präsent ist. Die nachfolgenden Zahlen sind beziehen sich auf das Jahr 2014, sind aber immer noch aktuell. Veröffentlicht wurden sie vom Internationalen Institut für Strategische Studien.
Lesen Sie den ganzen Artikel auf dem Blog

von Esther Scheiner

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Von am 14/06/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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