Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

US-Beamte: Netanyahu wird das US-Hilfspaket annehmen

Ein US-amerikanischer Beamter sagte der Zeitung Globes, dass es scheint als wäre Ministerpräsident Netanyahu ein Memorandum of Understanding (MOU) mit der Obama-Regierung eingegangen, in Bezug auf das US-Hilfspaket für Israel für das nächste Jahrzehnt, dass noch in Obamas Amtszeit unterzeichnet werden soll und im Jahr 2018 beginnt.

Es gab Spekulationen in Israel, dass es besser sein könnte für die Bewilligung des Hilfspaketes auf eine neue US-Administration zu warten und nicht eine gemeinsame Absichtserklärung mit der aktuellen US-Regierung zu unterzeichnen, in der Hoffnung auf die Annahme eines großzügigeren Hilfspaketes.

„Die Regierung und der Kongress sind sich einig, dass sich Netanyahu von der harten Haltung die er eingenommen hat zurückziehen wird, als er sagte, dass „es noch nicht klar ist, ob wir mit den USA zu einer Einigung kommen werden in Bezug auf die neue Vereinbarung und dass es für Israel besser sein kann, auf den nächsten Präsidenten zu warten, wer auch immer es ist“, sagte ein US-Berater der Wirtschaftszeitung Globes.

Die Quelle behauptet, dass die Abgeordneten von beiden Parteien in beiden Häusern des Kongresses eine eindeutige Botschaft an die israelischen Diplomaten und Netanyahus enge Berater geschickt haben deren Inhalt es sein soll: Nicht auf die wachsenden Budgetbeschränkungen zu warten, die sich im nächsten Jahr auf Washingtons Entscheidungsfindung auswirken werden. Darüber hinaus sollte Israel nicht Milliarden Dollar gefährden, unter Berücksichtigung der Unsicherheit der Ergebnisse der US-Wahlen im November nächsten Jahres.

Im vergangenen Monat sagte ein US-Beamter, dass die Obama-Regierung einen neuen langfristigen Vertrag über Militärhilfe für Israel vorbereitet, in dem die Unterbringung von Geldern für neue Raketenabwehrsysteme enthalten sind, die eine Schlüsselforderung von den US-Verbündeten sind und noch in die ungelösten Gespräche einbezogen würden.

US-Unterhändler hatten zuvor insgesamt 3.5 bis 3.7 Billionen Dollar jährlich für Israel im Rahmen der neuen Vereinbarung vorgeschlagen, aber nicht gesagt, ob dieser Betrag die Mittel für Raketenabwehr enthält. Ein hochrangiger US-Beamter war mitteilsamer im letzten Monat als er sagte: „Wir sind bereit, uns bei der militärischen Unterstützung an einem noch nie dagewesenen mehrjähriges Raketenabwehr-Programm im Rahmen einer neuen Vereinbarung mit Israel zu beteiligen.“

„Diese Beteiligung, die Milliarden von Dollar über einen Zeitraum von 10 Jahren betragen würde, wäre die erste langfristige Zusage über die Unterstützung für Israels Raketenabwehr. Damit erhält Israel robuste Unterstützung für seine Raketenabwehr, was dem Land die langfristige Planung erleichtert.“

US-Abgeordnete haben in den letzten Jahren Israel bis zu 600 Millionen Dollar an jährlichen Mitteln für die Raketenabwehr in Aussicht gestellt, dieser Betrag geht aber weit über die 150 Millionen Dollar hinaus, die von der Obama-Regierung vorgegeben werden.

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 11/07/2016. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.