Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Umstrittene UNESCO-Abstimmung über die historische jüdische Verbindung zu Jerusalem und dem Tempelberg verschoben

Die UNESCO verschob am Dienstag eine umstrittene Abstimmung über einen Resolutionsentwurf, der die historischen jüdischen Verbindungen zum Jerusalemer Tempelberg in Frage stellen würde.

Minuten bevor die Verhandlung über die Abstimmung begann, wurde sie vertagt. Der Grund dafür war der Vorschlag der palästinensischen und jordanischen Delegation die Abstimmung zu vertagen, weil sie nicht genug Stimmen sichern konnten um eine für sie positive Abstimmung zu gewährleisten.

Es ist unklar, ob und wann sie die Abstimmung erneut vorschlagen werden.

Israel hatte die UN-Mitglieder unter Druck gesetzt, die Abstimmung zu verwerfen. Am Montag hatte der Chef des Außenministerium, Dore Gold, den UN-Mitgliedern einen Brief von Premierminister Benjamin Netanyahu übersandt, in dem er sich über eine frühere UNESCO Abstimmung über Jerusalem im April beschwert hatte.

Gold schickte den Brief an die UNO-Mitglieder mit der Aufforderung, nicht für die „offensive“ Resolution zu stimmen.

„Wir fordern Sie auf, sich diesen Bemühungen die Geschichte zu verzerren zu widersetzen. Die Annahme einer derartigen Resolution, würde die Mitglieder der jüdischen und christlichen Religionen beleidigen und die Glaubwürdigkeit der UNESCO in der Zukunft untergraben“, schrieb Gold.

Der Sprecher des Außenministeriums, Emmanuel Nachschon sagte der Times of Israel, dass die israelischen Diplomaten hart gearbeitet hätten, um dieses Ergebnis zu erreichen.

„Israel arbeitet ständig sowohl direkt als auch über befreundete Länder, um die Entschließung des Vorschlags zu verhindern, sowie um sicherzustellen, dass eine Mehrheit nicht erreicht wird“, sagte er.

Eine ähnliche Resolution die vom UNESCO-Vorstand im April verabschiedet wurde, hatte Israel erbost.

Die April-Resolution wurde von den USA, zusammen mit sechs anderen Nationen wie zB: Estland, Deutschland, Litauen, den Niederlanden und Großbritannien abgelehnt.

 Zum NEWSLETTER anmelden
Bestellen Sie den Newsletter der Israel Nachrichten kostenlos per E-Mail und verpassen keine Top-Story mehr. Melden Sie sich HIER an.

Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2020.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Werden Sie Mitglied der ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Mitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…

Von am 12/07/2016. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.