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Shin Bet deckt Hisbollah Terrorzellen in Israel auf

Der Shin Bet-Sicherheitsdienst gab am Dienstagnachmittag bekannt, dass er eine Reihe von Terrorzellen die von der Terrororganisation Hisbollah in Israel geführt wurden, aufdecken und aufbrechen konnte.

Die Terroristen wurden von der Hisbollah im Libanon und im Gazastreifen, über Social-Media-Seiten rekrutiert, teilt der Shin Bet-Sicherheitsdienst mit.

Diese Terrorzellen hatten geplant, in Israel Selbstmordattentate durchzuführen und IDF-Patrouillen in Judäa und Samariä aufzulauern. Sie erhielten finanzialle Mittel von der Hisbollah, und einige Mitglieder der Terrorzellen hatten Sprengkörper die sie bei diesen Angriffen zum Einsatz bringen wollten.

Dies ist das zweite Mal seit Oktober 2015, dass Hisbollah-Terrorzellen in Judäa und Samaria aufgedeckt wurden, sagte der Shin Bet.

Nach dem Shin Bet, der die Terrorzellen zusammen mit der IDF und der Polizei aufdeckte und zur Strecke brachte, hat die Hisbollah in den letzten Jahren Terroristen in Judäa und Samaria und in Gaza zu rekrutieren versucht, um Terroranschläge gegen israelische Ziele durchzuführen.

Unter den Gruppen, die in der Shin Bet-Operation am Dienstag verhaftet wurden, war eine Zelle aus Kalkilya die einen Angriff auf eine IDF-Patrouille durchführen sollte.

Der Führer Mustafa Kamel Hindi, 18, wurde von Hisbollah-Anwerbern durch soziale Medien rekrutiert und erhielt seine Anweisungen per E-Mail, sagt der Shin Bet. Hindi rekrutierte seinerseits vier Männer aus Kalkilya, die seiner Terrorgruppe beitraten.

Die Zelle wurde im Juni verhaftet bevor sie in der Lage war, einen Angriff mit Schusswaffen auf eine IDF-Patrouille durchzuführen, für den sie trainiert hatten. Die Verdächtigen wurden vor dem Militärgericht in Judäa angeklagt.

Getrennt davon, wurde von der Hisbollah in Gaza der Araber Mohammed Faiz Abu Jadian rekrutiert, zur Durchführung von Selbstmordanschlägen in Judäa und Samaria, sagt der Shin Bet.

Auch diese Terroristen, erhielten ihre Anweisungen über soziale Medien und durch geheime E-Mail-Konten. Die meisten der Terroristen erhielten zudem Verschlüsselungsprogramme per E-Mail übersandt.

Der Shin Bet stellt fest, dass die Hisbollah auch in den letzten Monaten versucht hat, über soziale Medien arabische Israelis zu rekrutieren. Die Versuche arabische Israelis zu rekrutieren, wurden über pro-palästinensische Online-Profile durchgeführt. Nach einem Austausch von direkten Nachrichten, wurde dann das Angebot in die Reihen der Organisation beizutreten gemacht, erklärte der Shin Bet.

Die erfolglosen Versuche der Hisbollah, eine Terror-Infrastruktur in Judäa und Samaria aufzubauen, wurden aus der Ferne gemacht wobei die Organisation versuchte, ihre Beteiligung an den terroristischen Aktivitäten in der Region zu verbergen, berichtet der Shin Bet.

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Von am 16/08/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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