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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt

(31. August – 6. September 2016)

Die Vorfälle des Volksterrors setzen sich fort. In der vergangenen Woche wurden in der Jerusalemer Altstadt und in der RegionHebron zwei Versuche, Messer-Angriffe zu verüben, vereitelt.In Ost-Jerusalem wurde offenbar auch ein Auto-Angriff vereitelt.Zudem wurde das Werfen von Steinen und Molotow-Cocktails in Judäa und Samaria auf IDF-Truppen und israelische Fahrzeuge, die auf den dortigen Straßen fuhren, weitergeführt.

In der vergangenen Woche ereignete sich eine Reihe von bewaffneten Angriffen(Kleinwaffen und Schüsse eines palästinensischen Scharfschießers)aus der Richtung des Gazastreifens. Das Feuer wurde auf IDF-Truppen gerichtet, die in der Nähe des Sicherheitszauns an der Grenze zum nördlichen Gazastreifen (im Bereich Nativ HaAssara) Routineaufgaben durchführten.Die IDF reagierte mit Beschuss auf Ziele der Hamas unddesIslamischen Dschihad in Palästina.

Angriffe und vereitelte Anschläge

Am 5. September 2016 näherte sich den Sicherheitskräften bei einer Routineaktivität im Flüchtlingslager Schuafat ein Fahrzeug in Eiltempo und versuchte, sie zu überfahren. Nachdem der Wagen nicht anhielt, schossen die Kämpfer auf ihn. Dabei wurde einer der Insassen getötet und ein weiterer schwer verletzt. Im Wagen wurde ein Messer gefunden (Filastin Net, Facebook-Seite von PALDF, 5. September 2016). Nach Angaben der Polizei war der Fahrer betrunken. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen kriminellen und nicht um einen Vorfall mit terroristischem Hintergrund handelt.

Am 5. September 2016wurde eine 24-jährige Palästinenserin in der Jerusalemer Altstadt festgenommen und von der Polizei zum Verhör geführt. In ihrer Handtasche wurde ein Messer gefunden. Bei ihrer Vernehmung gestand sie, dass sie in die Gegend gekommen war, um Polizisten zu verletzen. Eine Ermittlung ergab, dass die bereits zuvor an einem Checkpoint im Bereich Hebron festgenommen wurde, nachdem ein Messer in ihrem Besitz gefunden wurde (Facebook-Seite der israelischen Polizei, 5. September 2016).

Am 4. September 2016 wurdenzwei 14-jährige Palästinenser, Bewohner der Kleinstadt Dura (südlich von Hebron), in der Nähe der Höhle der Patriarchen von der Polizei festgenommen. In ihrem Besitz wurden zwei Messer gefunden. Erste Ermittlungen ergaben, dass sie einen Messer-Angriff geplant hatten (ynet Nachrichtenagentur, 4. September 2016).

Am 2. September 2016 versuchten Grenzschutzbeamte, einen Fahrzeugfahrer an der Einfahrt zum Dorf Issawija in Ost-Jerusalem zur Kontrolle anzuhalten. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anweisungen der Beamten und fuhr bei gleichzeitiger Gefährdung ihrer Leben weiter. Ein Grenzschutzbeamter wurde leicht am Bein verletzt, als er zur Seite sprang, um dem Fahrzeug zu entkommen. Er eröffnete das Feuer auf das vorbeifahrende Fahrzeug, dieses aber schaffte es, in das Dorf zu entkommen (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 2. September 2016).

Demonstrationen und Ausschreitungen

Die Demonstrationen, Protestmärsche, Ausschreitungen, sowie das Werfen von Steinen, Molotow-Cocktails und Rohrbomben in Judäa, Samaria und in Jerusalem wurden auch in der vergangenen Woche weitergeführt.

Im Folgenden einige weitere Ereignisse (einschließlich solche, die vereitelt wurden):

Am 6. September 2016warfenPalästinenser vier Molotow-Cocktails auf eine IDF-Einheit,die inBethlehem tätig war.Es gab keineVerletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 6. September 2016).
Am 5. September 2016warfen Palästinenser Steine auf ein israelisches FahrzeuginderNähevonHuwara(südlich von Nablus).Es gab keine Verletzten. Zudem wurde über das Werfen von Steinen auf israelische Fahrzeuge inKarme Tzur und Bet Ummar (nördlich von Hebron) berichtet.Es gab keineVerletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 5. September 2016).

Am4. September 2016warfen Palästinenser Steine auf einen israelischen Bus inderNähe der Kreuzung von Jitzhar.Es gab keine Verletzten, der Buswurde jedoch beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 4. September 2016).

Am 4. September 2016warfen Palästinenser Steine auf israelische Fahrzeuge am Übergang „Te’enim“ östlich von Tulkarm.Andiesem Tagwurdeauchüber das Steinewerfen aufeine IDF-EinheitinderNähevonBet El berichtet.Es gab keineVerletzten(Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 4. September 2016).

Am3. September 2016warfen Palästinenser einige Molotow-Cocktails in Richtung der Schnellstraße 446(zwischen Modi’in und der Trans-Samaria-Straße).Zudem wurde über das Werfen von Steinen in Richtung derSchnellstraße 443(zwischen Jerusalem und Modi’in)berichtet.EsgabkeineVerletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 3. September 2016).

Am 1. September 2016warfen Palästinenser Steine und Molotow-Cocktails auf eine IDF-Einheitin der Nähe der Höhle der Patriarchen in Hebron.Es gab keineVerletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 1. September 2016).

Am1. September 2016schossen Palästinenser auf eine IDF-EinheitinderNähevonJosephs Grab in Nablus.Dabei wurde ein Soldat mittelschwer verletzt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 1. September 2016).

Am31. August 2016wurde ein Molotow-Cocktail auf einen israelischen Busin der Nähe des Checkpoints Ni’lin(westlich von Ramallah)geworfen.Es gab keineVerletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 31. August 2016).

Die Schließung einer lokalen Radiostation wegen Anstiftung und Förderung des Terrorismus

Israelische Sicherheitskräfte stürmten im Morgengrauen des 31. August 2016 die palästinensische Radiostation „al-Sabanel“ („Das Getreide“), der aus der Stadt Dura (südlich von Hebron) sendet. Die Sicherheitskräfte schlossen die Station, beschlagnahmten Ausrüstung und nahmen fünf Mitarbeiter, darunter den dortigen Direktor, fest. Diese Operationen wurden aufgrund der Inhalte der Sendungen, die zur Anstiftung und Förderung des Terrorismus riefen, durchgeführt (ynet Nachrichtenagentur, 31. August 2016). In Folge dessen legte die Radiostation al-Sabanel ihren Betrieb still. Eine Überprüfung der Website der Radiostation al-Sabanel zeigt, dass auch diese inaktiv ist. Die Facebook-Seite von Radio al-Sabanel wird allerdings weiter betrieben und berichtet über aktuelle Nachrichten.

Nach der Schließung der Radiostation kam Kamel Hamid, Distriktgouverneur von Hebron, zum Standort und verurteilte die israelische Aktion. Zudem kamen auch der palästinensische stellvertretende Minister für Information, Mahmud Khalifa, und der Vorsitzende der palästinensischen Journalistengewerkschaft, Nasser Abu Bakr, zum Standort (Facebook-Seite von Radio al-Sabanel, 31. August 2016). Am 2. September 2016 wurde in der Nähe des Rathausgebäudes von Dura eine Demonstration abgehalten, bei der Israel aufgefordert wurde, die Mitarbeiter der Station sofort aus der U-Haft zu entlassen (Wafa Nachrichtenagentur, 2 September 2016).

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 11/09/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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