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EU fordert von der FIFA Sanktionen gegen israelische Clubs in Judäa und Samaria

Eine Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments forderte den Welt Fußball Verband FIFA dazu auf, Sanktionen gegen die israelischen Clubs in Judäa und Samaria zu verhängen und sie daran zu hindern an offiziellen Spielen teilzunehmen, berichtet Reuters.

66 Mitglieder des 751-köpfigen Europäischen Parlaments unterzeichneten einen Brief an FIFA-Präsident Gianni Infantino, in dem sie ihn drängten ihre Forderung auf der FIFA-Ratssitzung nächsten Monat zur Sprache zu bringen.

Die EU-Abgeordneten werfen den fünf israelischen Clubs in Maale Adumim, Ariel, Kiryat Arba, Givat Zeev und Bikat Hayarden vor, gegen die Regeln der FIFA zu verstoßen. Es handelt sich bei ihnen um kleinere Fußballvereine, ohne professionelle Outfits und großes Budget.

„Wir fordern die FIFA auf, entsprechend den FIFA-Statuten und des Völkerrechts zu handeln … (dass) die Clubs entweder vollständig innerhalb Israels international anerkannte Grenzen verlagert, oder vom israelischen Fußballverband ausgeschlossen werden“, wird der Brief von Reuters zitiert.

Der Appell an die FIFA wurde von von dem Mitglied des Europäischen Parlaments-Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Alyn Smith (Scottish National Party) geleitet, der die FIFA dazu aufrief, „ihre eigenen Regeln zu respektieren.“

„Ich bitte die FIFA nicht darum Israel auszuschließen, sondern nur die Regeln anzuwenden. Israelis und Palästinenser haben das Recht Fußball zu spielen … Aber Israel benutzt den Fußball als Instrument der territorialen Expansion in der Westbank, wodurch der Fußball politisiert wird“, schreibt Smith in einer Erklärung.

Ein Beamter des israelischen Fußballverband FA (IFA) sagte gegenüber Reuters, dass die Tagesordnung für die Sitzungen des FIFA-Rates am 13-14 Oktober in Zürich, Smiths Forderung noch nicht übernommen hätte. Die einzelnen Tagesordnungspunkte sind noch nicht festgelegt und es gibt keine Sicherheit, ob sie zur Diskussion kommen werde.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Israel bei der FIFA ins Visier genommen wird. Im vergangenen Jahr forderte der Leiter des palästinensischen Fussballverbands, Jibril Rajoub, Israel von der FIFA zu suspendierten. Er behauptete, dass Israel die Bewegungsfreiheit der palästinensisch-arabischen Spieler beschränken würde.

Allerdings zog er damit die Wut unter den palästinensischen Fußballern auf sich, von denen einige Rajoubs Rücktritt forderten.

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Von am 14/09/2016. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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