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Die letzten Nachrichten des Massenmörders Adolf Hitler aus dem „Führerbunker“

Am 27. April 1945, unmittelbar vor seinem Selbstmord im Führerbunker zu Berlin unter der Reichskanzlei, bedauerte Adolf Hitler, die von ihm in „Mein Kampf“ propagierten Lehren nur teilweise beherzigt und umgesetzt zu haben; – und sagte in seiner letzten Lagebesprechung: „Ich habe damals gesagt: Die Zeit ist noch nicht gekommen, weil ich die Überzeugung hatte: Wenn ein solch völliger Umschwung kommt, muß alles andere völlig abgewirtschaftet haben. Wenn noch einer da ist, steht immer noch einer im Hintergrund, zum Beispiel Hugenberg oder Schleicher. Wenn ich noch länger gewartet hätte, wäre der Tod des Reichspräsidenten Hindenburg eingetroffen. Er wäre ein halbes Jahr früher gestorben, weil ich ihn in der Opposition so geärgert hätte. Wenn jemand dazu berufen war, so war ich es, deutscher Reichspräsident zu werden. Ich hätte dann, ohne irgendwie gehemmt zu sein, eingreifen können. Wenn man derartige Rechnungen nicht gleich begleicht, bekommt man Mitleid und begleicht sie nicht mehr.“

Goebbels entgegnete: „Das kam daher, daß Sie eine Reihe von personellen Kompromissen machen mußten. Hätten Sie beispielsweise als Reichspräsident die Macht bekommen, so hätten Sie nie einen Admiral Levezow zum Polizei-Präsidenten von Berlin gemacht. Daß eine Unmenge von Elementen damals ins Ausland kam, ist nur darauf zurückzuführen, daß wir solche Heinis als Polizeipräsidenten hatten.“

Hitler: „Ich mußte mich von einem Kompromiß zum anderen durchschlängeln. Das dauerte bis zum Tode von Hindenburg. Ich hatte vorher die Absicht, Leute wie Generaloberst Hammerstein, Schleicher und andere rücksichtslos zur Verantwortung zu ziehen, und den ganzen Klüngel um dieses Geschmeiß. Aber nach anderthalb Jahren ist dieser Entschluß allmählich milder geworden. Es kam die große Aufbauarbeit. Sonst wären Tausende beseitigt worden. Unterdes habe ich sie assimiliert.“

Goebbels: „Ich weiß, wie seinerzeit im März 1933 so viele dieser März-Gefallenen in die Partei eintraten. Es herrschte damals eine wahre Raserei darüber. Als wir diese Elemente dann nicht aufnehmen wollten, wurden wir gefragt, ob wir denn keine Versöhnung wollten. Es wäre richtiger gewesen, die Partei zu schließen und zu sagen: Hier kommt keiner mehr herein.“

Hitler: „Man hätte es machen können, wenn ich durch einen ausgesprochenen Willensakt des Volkes oder durch Staatsstreich an die Macht gekommen wäre. Man bereut es hinterher, daß man so gut ist:“

Goebbels: „Auch alle ostmärkischen Gauleiter sagten damals, die Revolution hätte einen Schönheitsfehler. Es wäre besser gewesen, Wien hätte 1938 beim Anschluß Österreichs an das Reich Widerstand geleistet und wir hätten alles kaputtschlagen können.“ (Sätze, die zwei Verbrecher unter sich aussprachen. anm.d.Verf.)

Während Hitler vor der Niederschrift von „Mein Kampf“ prophezeit hatte, dass die „Herrschaft des Judentums“ Deutschland vernichten und zur Kolonie degradieren würde, behauptete er jetzt, in der Katastrophe, dass dem deutschen Volk „ruhmreiche Tage“ bevorstünden. Dabei bestand dazu überhaupt keine Hoffnung mehr. Bereits am 14. Februar 1945 musste er eingestehen: „…es war nicht meine Schuld, daß die Engländer und Franzosen in München alle meine Bedingungen akzeptierten.“ Wie zu Beginn seiner „politischen Laufbahn“, so war Adolf Hitler auch an ihrem und seinem Ende überzeugt, dass „es das Verdienst des nationalsozialistischen Staates ist, daß er zum erstenmal in realistischer Weise die jüdische Frage angepackt und sie als radikale Entgiftungskur praktiziert hat.“ So erklärte er unter anderem noch am 13. Februar 1945: „Es kommt ein Augenblick, da sie, die nichtjüdischen Völker der Ausbeutung durch den jüdischen Betrüger müde werden. Dann geraten sie in Erregung wie ein Tier, welches das Ungeziefer abschüttelt“, und fuhr zweifelnd fort: „Wenn ich diesen Krieg gewinne, setze ich der jüdischen Weltmacht ein Ende, ich versetze ihr den Todesstreich. Verliere ich diesen Krieg, dann ist der jüdische Triumph noch lange nicht berechtigt.“

Zu dem von ihm 1941 erklärten Krieg gegen Amerika, gegen den Erdteil, dessen Bevölkerung er vor dem Jahre 1924 gelegentlich Vorbildcharakter eingeräumt hatte, sagte er am 24. Februar: „…es war eine tragische Verkettung. Ebenso vernunftswidrig wie unsinnig. Ein unglücklicher geschichtlicher Zufall hat es gefügt, daß die Machtübernahme mit dem Zeitpunkt zusammentraf, in dem der Kandidat des Weltjudentums, Roosevelt, das Steuer im Weißen Haus übernahm. Ohne die Juden und ihren Repräsentanten hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen.“

Wie bekannt, nahmen sich Adolf Hitler und seine Ehefrau Eva Hitler, geborene Braun im Führerbunker das Leben. Der Versuch, die in „Mein Kampf“ dargelegte Weltanschauung umzusetzen, hatte das Deutsche Reich total zerstört und rund 55 Millionen Menschen in der ganzen Welt das Leben gekostet.

Die am 3. Oktober 1941 von Hitler formuliere Erklärung, „Es gibt in der Geschichte keine Entschuldigung für ein Versehen – eine Entschuldigung, die etwa darin besteht, daß man nachträglich erklärt, ich habe das nicht gemerkt, oder ich habe daran nicht geglaubt, kann indessen nicht ihm allein vorgehalten werden. Der erste Band seines Buches „Mein Kampf“ erschien am 18. Juli 1925, der zweite am 11. Dezember 1926. Spätestens seit diesem Zeitpunkt war seine Weltanschauung bekannt, die von ihm durchzuführende Politik vorgezeichnet.

Die demokratischen Kräfte in Deutschland hatten versagt; – und so konnte das Unheil seinen Lauf nehmen.

Von Rolf von Ameln

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Von am 21/09/2016. Abgelegt unter Spiegel der Zeit. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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