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Obama und Netanyahu sprachen bei ihrem treffen über das palästinensische Problem

US-Präsident Barack Obama sagte dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu am Mittwoch, dass er Bedenken über die israelische Bautätigkeit in Judäa und Samaria habe und hoffe, dass die Vereinigten Staaten ihre Hilfe zum Erreichen des israelisch-palästinensischen Friedens fortsetzen könnten.

Netanyahu trifft US-Präsident Obama. Foto: GPO

Netanyahu trifft US-Präsident Obama. Foto: GPO

„Offensichtlich gibt es nicht nur durch den Terrorismus eine große Gefahr, sondern auch durch das Aufflammen der Gewalt“, sagte Obama am Anfang seines wahrscheinlich letzten Treffen als US-Präsident mit Netanyahu im New Yorker Palace Hotel.

„Wir machen uns auch große Sorgen um die Siedlungsaktivitäten. Und unsere Hoffnung ist, dass wir in Israel einen effektiven Partner bei der Suche nach einem Weg zum Frieden haben“, sagte Obama, am Rande der jährlichen Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Obama bezog sich auch auf die Vereinbarung über militärische Hilfe zwischen den beiden Verbündeten. „Es ist eine sehr schwierige und gefährliche Zeit im Nahen Osten und wir wollen sicherstellen, dass Israel alle Möglichkeiten hat, um das israelische Volk zu schützen“, sagte er.

Netanyahu sagte, er danke den USA für die vielen Gespräche über die Herausforderungen denen sich sein Land gegenüber sieht. „Die größte Herausforderung ist natürlich der unablässige Fanatismus und die größte Chance ist weiter für den Frieden zu arbeiten. Das ist ein Ziel, das ich und das Volk Israel nie aufgeben werden. Wir haben das Glück, dass Israel bei diesen beiden Aufgaben keinen größeren Freund als die Vereinigten Staaten von Amerika hat“, sagte Netanyahu.

Obama sagte, er hofft, dass der ehemalige Premierminister Shimon Peres, der sich mit einem Schlaganfall im Krankenhaus befindet, „eine rasche Genesung“ hat.

Trotz der Erwähnung der palästinensischen Frage, was zu erwarten war, gestaltete sich das Treffen der beiden Staatsmänner in freundlichen Atmosphäre.

„Ihre Stimme Barack, ist eine gewichtige Stimme und das wird für viele Jahrzehnte so bleiben“, sagte Netanyahu, indem er den US-Präsidenten mit seinem Vornamen „Barack“ anredete.

„Ich möchte das Sie wissen Barack, dass Sie immer ein gern gesehener Gast in Israel sein werden“, sagte der Premierminister. Er lud dann Obama ein, auf einem Golfplatz in der Nähe seines Hauses in Israel zu spielen.

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Von am 22/09/2016. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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