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Washington Post warnt vor Obamas israelisch-palästinensischem Friedensdruck

Ein Washington Post-Editorial warnt davor, dass jeder von Obama am Ende seiner Amtszeit geführte israelisch-palästinensische Friedensvorstoss als „Großartiges Erbe angesehen werde.“

Jeder endgültige israelisch-palästinensische Friedensvorstoss durch die Obama-Regierung dürfte im Nahen Osten als „Großartiges Erbe Obamas angesehen werden und als als Beitrag zum Frieden“, schrieb die Washington Post am Sonntag.

In einer redaktionellen Kritik an der „Selbstvergessenen Passivität“ in der Politik des US-Präsidenten Barack Obama im Nahen Osten, zitierte das Papier das „Fehlen jeglicher vorbereitenden Diplomatie“ als Grund dafür, dass eine neue Anstrengung den Friedensprozess voranzubringen, im nirgendwo enden würde.

Anfang dieser Woche sagte der Washington Post Kolumnist Charles Krauthammer, dass Hillary Clintons Anhänger die Demokratische Präsidentschaftskandidatin dazu aufrufen müssen sicherzustellen, dass Obama während dem Rest seiner Zeit im Amt, auf alle diplomatischen Bewegungen gegen Israel verzichtet.

Die Bedenken haben sich erhöht, dass Obama zwischen den Präsidentschaftswahlen am 8. November und der Amtseinführung von seinem Nachfolger am 20. Januar, Israel bei den Vereinten Nationen nicht mehr schützen würde.

In einem Video-Interview mit dem Wall Street Journal sagte Jonathan Schanzer – Vizepräsident für Forschung an der Stiftung für Verteidigung von Demokratien (FDD) in Washington, DC – am Donnerstag, dass Obama sechs verschiedene „Strafmaßnahmen“ gegen die „Siedlungen“ und gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu erwägt.

Obamas Entscheidungen, reichen von „Anerkennung eines palästinensischen Staates bis zu einer Resolution des UN-Sicherheitsrates gegen die israelischen Siedlungen“, sagte Schanzer.

Im Sonntags-Editorial, das besonders auf Obamas Untätigkeit in Syrien abzielte, schrieb die Washington Post, dass der nächste US-Präsident mit der dringenden Notwendigkeit konfrontiert werde, das US-Engagement im Nahen Osten zu revitalisieren und neu zu gestalten.

Obwohl viele Amerikaner den offensichtlichen Wunsch von Obama teilen, die Region – wegen des Terrorismus, der destabilisierenden Flüsse von Flüchtlingen, potentieller nuklearer Verbreitung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit – abzuschreiben, bleibt sie für die Interessen der USA aber als Energiequelle unentbehrlich“, laut Washington Post.

„Kurz gesagt,“ schloss der Artikel, „was erforderlich ist, ist ein Präsident, der die Notwendigkeit der amerikanischen Führung im Nahen Osten erkennt.“

Von Barney Breen-Portnoy/The Algemeiner

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Von am 01/11/2016. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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