World Of Judaica

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Veranstaltungen des Jüdischen Museums Berlin im Dezember

1. Dezember
Golem talks | Begleitprogramm zur Ausstellung »Golem«
Cathy Gelbin: Der Golem kehrt zurück
Der Hulk, Superman, Terminator: Sie alle sind Wieder­gänger des Golem. Das künstliche Wesen der jüdischen Mystik wandelt sich in der modernen Populärkultur zu einer Art liebenswertem jüdischen Frankenstein. Als Ikone einer vermeintlich authentischen Volkskultur inspiriert der Golem seit der Romantik weltweit Schriftsteller und Filmemacher wie Jakob Grimm, Paul Wegener sowie unlängst Amos Gitai und Michael Chabon. Der Bildervortrag untersucht die besondere Rolle des Golem für die Formierung einer modernen jüdischen Kultur und Identität.
Ort: Großer Saal
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de

5. Dezember
Montagskino »Jede Zeit hat ihren Golem« | Begleitprogramm zur Ausstellung »Golem«
Der Kaiser und sein Bäcker
Regie: Martin Frič und Jiří Krejčík, Tschechoslowakei 1951, 112 Minuten. Tschechisch mit englischen Untertiteln.
Die bekannteste Golemverfilmung der Nachkriegszeit erzählt die Prager Legende vom Golem als märchenhafte Komödie mit sozialistischem Subtext. Die in diesem Film als Golem eingeführte, klobige Lehmgestalt ist bis heute vor allem in Prag als Souvenir-Figur sehr populär.
Ort: Auditorium
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de

Ethische Fragen in Judentum und Islam
Dialogische Ringvorlesung im Rahmen des Jüdisch-Islamischen Forums
Die Ringvorlesung greift ethisch brisante Fragen aus unterschiedlichen Lebensbereichen auf und beleuchtet sie aus jüdischer und islamischer Perspektive. Zu jeder Vorlesung sind zwei Wissenschaftler eingeladen, die die jeweiligen Positionen vorstellen und miteinander in einen Dialog treten.

8. Dezember
Wirtschaftsethik: Ist Kapitalismus koscher/halal?
Gewinn und Geld werden oft negativ assoziiert. Materieller Reichtum und Profitstreben erscheinen vielen als Gegensatz zu einem spirituellen und religiösen Leben. Wie werden aber aus jüdischer und muslimischer Perspektive materieller Besitz und Reichtum tatsächlich bewertet? Judentum und Islam stellen Gebote und Verbote auf, die das ökonomische Handeln zu regeln versuchen. Können solche religiös begründeten Normen konkrete Impulse zu einer ethisch gedachten Wirtschaft liefern und in einer modernen Marktwirtschaft umgesetzt werden? Es diskutieren Nathan Lee Kaplan, Autor eines Buches über talmudische Wirtschaftsethik, und Idris Nassery, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Islamische Theologie der Universität Paderborn, der zu islamischem Recht und Wirtschaftsethik forscht.
Ort: Saal, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Zeit: 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 05/12/2016. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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