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Schwedisches Gericht genehmigt die Auslieferung des „Laserman“ an Deutschland

Einer der berüchtigtsten schwedischen Strafgefangenen wird nach Deutschland ausgeliefert, um für die Tötung einer jüdischen Frau in Frankfurt im Jahr 1992 vor Gericht gestellt zu werden, urteilte ein schwedisches Gericht am Donnerstag.

Das Landgericht Sodertorns urteilte, sollte John Ausonius in Deutschland verurteilt werden, dann soll er die Strafe in einem schwedischen Gefängnis verbüßen.

Als „Laserman“ nach der von ihm eingesetzten Waffe benannt, wurde Ausonius in den 1990er Jahren in Schweden zu einer lebenslangen Haftstrafe für eine Serie von Angriffen auf Immigranten verurteilt. Er wurde wegen einem Mord und neun versuchten Morden verurteilt.

Das Gericht fügte hinzu, dass eine Auslieferung nach deutschland „innerhalb von 10 Tagen durchgeführt werden muss.“

Die deutschen Ermittler vermuten, dass Ausonius am 23. Februar 1992 in Frankfurt am Main an der Tötung der 68-jährigen Jüdin Blanka Zmigrod mitgewirkt hat, die Mitarbeiterin in einem Moevenpick-Restaurant in Frankfurt war und auf dem Heimweg von der Arbeit erschossen wurde.

Die deutsche Staatsanwaltschaft hatte zunächst den Fall beendet. Er wurde im Jahr 2014 als Teil einer bundesweiten Anstrengung wiedereröffnet, um mutmaßliche rechtsextreme Tötungen nach den Enthüllungen über die neonazistische Gruppe (NSU) zu überprüfen, die eine Reihe von Morden begangen hatte, für deren Taten die Behörden zunächst Migrantenbanden beschuldigten.

Ausonius, jetzt 63, hat gegen die Auslieferung nach Deutschland keinen Widerspruch erhoben, nach Berichten in schwedischen Medien.

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Von am 16/12/2016. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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