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Nachrichten zum Terror und zum israelisch-palästinensischen Konflikt (21. – 28. Februar 2017)

Im Fokus der vergangenen Woche stand ein Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf den westlichen Negev.Es gab keine Verletzten oder Schäden.Dies ist der vierte Vorfall dieser Art im Februar 2017. Zu diesem Zeitpunkt ist die Identität der Organisation, die den Beschuss ausgeführt hat, nicht bekannt.Die israelische Luftwaffe reagierte mit einem Angriff auf fünf Ziele der Hamas im Gazastreifen.

Fawzi Barhum, ein Sprecher im Namen der Hamas, sagte, dass die anhaltenden Angriffe und Schäden auf Vorposten und Einrichtungen der Hamas ein bewusster israelischer Versuch, die Situation im Gazastreifen zu einer Eskalation zu bringen, sei.Er warnte auch davor, dass die Hamas (der „Widerstand“) Israel nicht erlauben wird, eine neue Realität zu erzwingen. Zudem warnte er Israel, dass es die Folgen der Eskalation tragen wird.

In der Türkei wurde eine Konferenz mit dem Titel „Konferenz der Palästinenser in der Diaspora“ eröffnet.Nach Angaben der Veranstalter sollte dabei geprüft werden, inwiefern die Palästinenser, die außerhalb der PA leben, zur „Befreiung“ Palästinas und zur Gründung eines unabhängigen Staates mit der Hauptstadt in Jerusalem beitragen können. Die Fatah-Bewegung und die Palästinensische Autonomiebehörde stellten sich vehement gegen die Durchführung der Konferenz, die von ihnen aus als ein Projekt der Hamas wahrgenommen wird, und verzichteten auf ihre Teilnahme.

Demonstrationen und Ausschreitungen

Die Anschläge des „Volksterrors“ halten in Judäa und Samaria weiter an. Dabei handelt es sich überwiegend um Vorfälle, bei denen Steine und Molotow-Cocktails geworfen werden. Israelische Sicherheitskräfte führten eine Reihe von Festnahmen von Verdächtigen in Judäa und Samaria durch und beschlagnahmten Waffen.

Im Folgenden einige bemerkenswerte Ereignisse:

Am 27. Februar 2017 erreichte eine Palästinenserin mit einer Handtasche den Checkpoint Kalandia (nördlich von Jerusalem). Sie erweckte den Verdacht des Sicherheitspersonals. Sie reagierte nicht auf die Ersuche der Beamten, die schließlich auf sie schossen und sie verletzen. Die palästinensischen Medien berichteten, dass es sich um Manar Ribhi Mudschahed (20), eine Bewohnerin des Dorfes Kafr Akeb nördlich von Jerusalem, handelt. Das Palästinensische Gesundheitsministerium berichtete, dass sie am Unterleib verletzt wurde (Raya,27. Februar 2017).

Am 27. Februar 2017 wurden Schüsse auf eine IDF-Truppe abgefeuert, die in der Nähe der Siedlung Efratin Gusch Etzion tätig war. Ein Soldat wurde mittelmäßig verletzt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 27. Februar 2017).

Am 25. Februar 2017 warfen Palästinenser Molotow-Cocktails und schossen Knallkörper in Richtung der israelischen Streitkräfte, die in Silwan (Ost-Jerusalem) tätig waren. Es gab keine Verletzten (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 25. Februar 2017).

Am 24. Februar 2017 wurden israelische Sicherheitskräfte von Palästinensern in der Nähe von Issawija (Ost-Jerusalem) mit Steinen angegriffen. Zwei Kämpfer der Grenzpolizei wurden dabei leicht verletzt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 24. Februar 2017).

Am 24. Februar 2017 wurden Steine auf ein Fahrzeug in der Nähe derS iedlung Efratin Gusch Etzionund auf einen Bus nördlich der Siedlung Ofra (nördlich von Jerusalem) geworfen. Es gab keine Verletzten, das Fahrzeug wurde beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 24. Februar 2017).

Am 23. Februar 2017 warfen Palästinenser eine Rohrbombe in Richtung der israelischen Streitkräfte, die im Flüchtlingslager Balata in Nablus tätig waren. Ein IDF-Soldat wurde leicht verletzt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 23. Februar 2017).

Am 22 Februar 2017 wurden Steine auf ein israelisches Fahrzeug in der Nähe des Checkpoints Huwara (südlich von Nablus) geworfen. Es gab keine Verletzten. Das Fahrzeug wurde beschädigt (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 23. Februar 2017).

Der Raketenbeschuss

In den frühen Morgenstunden des 28. Februar 2017 wurde ein Absturz einer Rakete in einem offenen Bereich in der Nähe eines Kibbuzes im Regionalverband Scha’ar HaNegev registriert. Es gab keine Verletzten oder Schäden. Dabei handelt es sich um den vierten Raketenbeschuss allein im Februar 2017. Zu diesem Zeitpunkt ist die Identität der Organisation, die den Beschuss durchgeführt hat, nicht bekannt.

Als Reaktion auf den Raketenbeschuss reagierte die israelische Luftwaffe mit einem Angriff auf fünf Terror-Ziele der Hamas im Gazastreifen (IDF-Sprecher, 27. Februar 2017). Die palästinensischen sozialen Netzwerke berichteten über folgende Ziele, die angegriffenen wurden: der „Vorposten a-Schuhadaa“ westlich des Flüchtlingslagers Nusserat im zentralen Gazastreifen, der „Vorposten Hittin“ im nördlichen Gazastreifen, und ein weiterer Vorposten im Osten von Rafah. Zudem wurde ein Angriff in Khan Junis durchgeführt. Das Palästinensische Gesundheitsministerium berichtete über drei Verletzte (Ma’an Nachrichtenagentur, 27. Februar 2017).

Fawzi Barhum, ein Sprecher im Namen der Hamas, gab Israel die Schuld für die weitere Eskalation, die, seinen Worten zufolge, dem „Widerstand“ und den Menschen im Gazastreifen schadet. Er sagte zudem, dass der anhaltende Angriff auf die Vorposten des „Widerstands“ und dessen Einrichtungen eine „vorsätzliche Anheizung“ der Situation im Gazastreifen sei. Er fügte hinzu, dass der „Widerstand“ Israel nicht erlauben wird,eine neue Realität zu erzwingen (Schihad Nachrichtenagentur, 27. Februar 2017). In einer weiteren Erklärung der Hamas wurde erklärt, dass die „Aggression“ Israels nicht zur Fortsetzung der Entspannung beitragen und dass Israel alle Folgen dieser Eskalation tragen wird. Die Hamas rief auch internationale Gremien zur Intervention und zur Zügelung Israels auf (Schihad Nachrichtenagentur, 27. Februar 2017).

Abschuss eines unbemannten Flugkörpers der Hamas

Am 23. Februar 2017 schossen Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe einen unbemannten Flugkörper der Hamas ab, der aus dem Gazastreifen aus in Richtung des Mittelmeeres flog. Der Flugkörper drang nicht in das israelische Hoheitsgebiet ein und fiel nach dem Abschuss ins Wasser (Facebook-Seite von MivzakLive/Red Alert, 23. Februar 2017).

Quelle: Meir Amit Intelligence and Terror Information Centre

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Von am 03/03/2017. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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