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23. März: Lesung und Gespräch im Rahmen der Reihe „Neue deutsche Geschichten“

»Vater unser – Eine Sintifamilie erzählt«

Buchcover Anita Awosusi: »Vater unser. Eine Sintifamilie erzählt« © Verlag Regionalkultur

Die deutsche Sintezza, Bürgerrechtlerin und Autorin Anita Awosusi gibt in ihrem Buch Einblick in ihre Familienbiografie und in die historischen Ereignisse und Nachwirkungen des Nationalsozialismus. Ausgehend von Gesprächen mit ihrem Vater, dem Musiker und Geigenbauer Hermann Weiß, erzählt Awosusi von seinem Leben und Überleben, von Deportation, Zwangsarbeit, sowjetischer Kriegsgefangenschaft und der Rückkehr in die Heimatstadt Karlsruhe. Zugleich reflektiert sie ihre eigene Entwicklung vom Kind der Nachkriegszeit zur Publizistin und aktiven Bürgerrechtlerin der deutschen Sinti und Roma. Awosusis Buch ist ein Stück Zeitgeschichte und belegt eindrucksvoll die Bedeutung, die Überlebenden des Nationalsozialismus und ihren Nachkommen für die Vermittlung historischer Ereignisse zukommt.
Der ursprüngliche Lesungstermin am 9. Februar 2017 musste leider ausfallen. Am Nachholtermin, dem 23. März, wird auch Anita Awosusis Tochter Tayo Onutor am anschließenden Gespräch teilnehmen. Die Sängerin und Songwriterin engagiert sich in der IniRromnja, einem Zusammenschluss von Roma- und Sinti-Frauen in Berlin.
Es moderiert Rosa Fava (W. Michael Blumenthal Fellow Jüdisches Museum Berlin).

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Rromnja* Power Month statt.

Via VOICE REPUBLIC wird der Abend als Audio-Livestream und -Mitschnitt abrufbar sein.

Ort: Saal, W. Michael Blumenthal Akademie
Eintritt: frei
Termin: 23. März, 19 Uhr
Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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Von am 22/03/2017. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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