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Südafrika: Werbetafeln an Autobahnen rufen zum „Israel-Boykott“ auf

Autofahrer in Südafrika waren bestürzt auf ihren Autobahnen Plakate zu sehen, die dazu aufrufen Israel zu boykottieren.

Boykott Israel Plakat an einer Autobahn in Südafrika. (screenshot)

Werbetafeln die Israel verleumden und zum Boykott des jüdischen Staates aufrufen, sind an den Autobahnen in Südafrika aufgestellt worden und vermitteln den Autofahrern die Botschaft, Israel zu boykottieren.

Die Tafeln sind u.a. auf einer Autobahn angebracht, die zum Johannesburger internationalen Flughafen führt und auf der Autobahn R21.

Eine Tafel fordert den Boykott Israels und behauptet, dass der jüdische Staat ein Apartheidregime sei. Auf einer anderer Tafel wird behauptet, dass Israel sein Land von den Palästinensern gestohlen habe.

Die Plakete verweisen auf die Nationale Koalition für Palästina (NC4P), eine Webseite, die virulente Anti-Israel-Inhalte enthält.

Anouske Truter, eine Mutter von vier Kindern und eine Einwohnerin von Boksburg, sagte der World Israel News, dass es für sie „wirklich schwer anzusehen ist, dass falsche Darstellungen, Lügen und Verallgemeinerungen über Israel in unserer Heimatstadt auftauchen.“

Sie sagte, sie habe die verstörenden Werbetafeln an die zuständigen Behörden gemeldet, aber ohne Erfolg.

Über die Botschaften, die Israel Apartheid vorwerfen sagte sie: „Dies ist wirklich nicht etwas, das in einem Land gelehrt werden sollte, das bereits gegen vergangene und gegenwärtige Apartheid kämpft.“

Truter verlangt, dass diese Plakate entfernt werden.

„Es ist einfach Hassrede, die nur Verwirrung und Fehlinformationen verbreitet über ein erstaunliches Land und seine Menschen“, sagte sie.

Ein Zeichen für Antisemitismus

Die südafrikanische Regierung ist berüchtigt für ihre extreme anti-israelische Stimmung und Anti-Israel-Aktivismus, wird in diesem Land oft als Tarnung für Antisemitismus verwendet.

Südafrikas Regierungspartei, der Afrikanische Nationalkongress (ANC), drängte im Jahr 2015 seine Bürger dazu nicht nach Israel zu reisen. Ausser, sie wollten die „Solidarität mit dem palästinensischen Kampf“ fördern.

„Die Apartheid in Südafrika war ein Picknick im Vergleich zu dem, was wir in den besetzten Gebieten gesehen haben“, sagte der südafrikanische Parlamentariersprecher Baleka Mbete.

Der ANC veranstaltete später ein Treffen mit dem Hamas-Führer Mashaal das am selben Tag stattfand, an dem die Terrororganisation Selbstmordattentate gegen Israelis forderte.

Während des Operation Protective Edge im Jahr 2014, veröffentlichte der Social Media Manager des ANC ein Bild von Adolf Hitler mit dem eingebetteten Text: „Ich hätte alle Juden umbringen können, aber ich habe einige von ihnen verschont um der Welt mitzuteilen, warum ich sie getötet habe.“ Der Social Media Manager des ANC fügte unter dem Bild hinzu: „Ja Mann, du hast recht.“

Der ehemalige südafrikanische Präsident Frederik Willem de Klerk, hat sich jedoch gegen die Anti-Israel-Boykott-Bewegung ausgesprochen. Der Vergleich von Israel mit der Apartheid in Südafrika, geschieht einfach nur aus „Hass“, erklärte er.

Von Aryeh Savir,
für Welt Israel Nachrichten

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Von am 27/03/2017. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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