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Humanitäre Hilfe zum Sprengstoffschmuggel nach Israel benutzt

Sicherheitsinspektoren beschlagnahmten am Mittwochmorgen an der Erez-Kreuzung Sprengstoffe im Besitz von zwei Schwestern aus dem von der Hamas-regierten Gazastreifen, denen die Erlaubnis erteilt wurde, aus humanitären Gründen nach Israel einzureisen.

Eine der Schwestern leidet angeblich an Krebs und wurde für die Einreise zugelassen, um in Israel medizinische Versorgung zu erhalten.

Die Sprengstoffe, wurden in Röhren mit der Bezeichnung „medizinische Materialien“ verborgen. Nachdem die Röhren während einer Sicherheitsinspektion entdeckt wurden, wurden sie von Sprengstoffspezialisten der israelischen Polizei abtransportiert.

Eine Voruntersuchung des Shin Bet, Israels Security Agency (ISA) ergab, dass die Sprengstoffe den Schwestern von der Hamas mitgegeben wurden und für den Einsatz bei Terroranschlägen in naher Zukunft bestimmt waren.

„Dieser Vorfall bezeugt die laufenden Bemühungen terroristischer Organisationen aus dem Gaza-Streifen, vor allem der Hamas, um die humanitären Initiativen und die medizinische Hilfe die den Bewohnern des Gaza-Streifens von Israel zur Verfügung stellt wird zu nutzen, um Anschläge in Israel zu verüben“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Shin Bet und des Verteidigungsministerium.

Die Untersuchung der Schwestern durch den Shin Bet geht weiter.

Brig.-Gen. (Ret.) Kamil Abu Rokon, lobte die Sicherheitsinspektoren am Erez-Übergang, die den Schmuggel von Sprengstoffen nach Israel vereitelten.

„Zu unserem Bedauern ist erneut bewiesen worden, dass Terroristen aus dem Gaza-Streifen ihre Bemühungen fortsetzen, die humanitäre Hilfe zu nutzen, um Angriffe in Israel durchzuführen. Die Sicherheitsinspektoren handelten genau wie erwartet, mit vorbildlicher Professionalität“, sagte er.

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Von am 20/04/2017. Abgelegt unter Israel. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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