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Minister Katz sucht in den USA Unterstützung gegen den Iran

Israel sucht eine „Übereinstimmung“ mit der Trump-Regierung, dass der Iran nicht in der Lage sein darf sich ständig militärisch in Syrien zu etablieren, sagte Israels Geheimdienstminister am Mittwoch.

In einem Interview mit der Agentur Reuters sagte Geheimdienstdirektor Yisrael Katz, dass er bei seinen Treffen mit Beamten des Weißen Hauses und den wichtigsten Gesetzgebern gespräche führen wird, um weitere US-Sanktionen gegen den Iran und die Terroristengruppe Hisbollah zu erwirken, die den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad unterstüzen.

„Ich möchte Verständnis dafür erzielen, eine Vereinbarung zwischen den USA und Israel zu erwirken … um nicht zuzulassen, dass der Iran permanent militärische Kräfte in Syrien stationieren kann“, sagte Katz der Agentur Reuters und fügte hinzu, dies sei Teil einer zukünftigen internationalen Einigung über die endgültige Beendigung des seit sechs Jahren andauernden Bürgerkrieg in Syrien.

Katz bestand jedoch darauf das Israel nicht verlangt, dass Washington noch mehr militärische Kräfte in Syrien einsetzt. Sondern in Gesprächen mit den Russen oder durch Sanktionen und andere Dinge zu erreichen, dass der Iran seine Militärpräsenz in Syrien aufgibt.

Es gab bisher keinen unmittelbaren Kommentar hierzu aus dem Weißen Haus.

Israel ist meistens am Rande des syrischen Konflikts geblieben und hat keine Anzeichen für eine signifikante Veränderung dieser Haltung gezeigt. Es hat nur gelegentliche Luftangriffe durchgeführt, als es sich auch durch die Lieferung von iranischen Waffen an die Hisbollah-Terroristen bedroht fühlte.

Israelische Beamte schätzen, dass der Iran, sowie Saudi Arabien und andere sunnitische arabische Staaten mindestens 25.000 Kämpfer in Syrien einsetzen, darunter auch Mitglieder der iranischen Revolutionsgarde, schiitische Terroristen aus dem Irak und Rekruten aus Afghanistan und Pakistan.

Katz Besuch in den USA erfolgte nur eine Woche nachdem der US-Außenminister Rex Tillerson dem Iran „alarmierende laufende Provokationen“ vorwarf, um die Länder im Nahen Osten zu destabilisieren. Was die Trump-Regierung dazu veranlssen würde, ihre Politik gegenüber Teheran zu überprüfen.

Tillerson sagte, dass die Überprüfung nicht nur auf Teherans Einhaltung des Atomabkommens von 2015 beschränkt würde, sondern auch auf Irans Verhalten in der Region.

Trump, der Israel schon im nächsten Monat besuchen will, hat eine härtere Haltung gegen Assad eingenommen. Er befahl in diesem Monat Raketenangriffe auf eine syrische Luftwaffenbasis, nachdem er Assad für einen chemischen Waffenangriff verantwortlich machte, bei dem mindestens 70 Menschen getötet wurden, viele davon Kinder.

„Er war moralisch und strategisch wichtig“, sagte Katz über den US-Angriff. Die syrische Regierung hat bestritten, dass sie den Gasangriff befohlen habe.

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Von am 27/04/2017. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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