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Höredition: Über den Verband deutschsprachiger Schriftsteller in Israel (VdSI)

Im Mathilde und Norbert Boesche Verlag, Berlin – Haifa ist aktuell eine Höredition erschienen: Über den Verband deutschsprachiger Schriftsteller in Israel (VdSI), der von dem Journalisten Meir Marcel Faerber im Jahre 1975 gegründet worden war.
Die Audio CD ist ab Anfang April zum Preis von 17, 85 € über den Buchhandel oder über den Boesche Verlag (www.boesche-verlag.de) beziehbar.

Die Berliner Autorin und Verlegerin Tilly Boesche-Zacharow lernte den Journalisten Faerber 1980 in Tel Aviv kennen. Sie gab im Zeitraum zwischen 1980 und 1992 das Literaturjournal Silhouette International und die Zeitschrift Schattenriss heraus, welche beide auch in Tel Aviv gedruckt wurden. Boesche-Zacharow engagierte sich sehr für ihre israelische Kollegenschaft und wurde später korrespondierendes Mitglied des Verbandes.

Zahlreich publizierte sie die Autoren in ihren Verlagserzeugnissen und förderte Talente, wie den Dichter Carl Stern aus Jerusalem. Im Jahre 2005, zum 30-jährigen Bestehen des VdSI, fand eine Jubiliäumsfestivität im Goethe-Institut in Tel Aviv statt. An dieser Veranstaltung nahmen auch das letzte – damals noch – lebende Gründungsmitglied Nora Hauben, sowie Tilly Boesche-Zacharow teil. Doch sehr bald darauf löste sich der Verband – angesichts der eingetretenen hohen Sterberate und der Bejahrtheit der übrigen Mitglieder auf.

Aus diesem Anlass legte die Verlegerin – infolge ihrer Verbundenheit – eine Dokumentation zum VdSI vor. Der trotzende Titel: „Nicht das letzte Wort“.

Heute, im Jahre 2017, sucht die vorliegende Audio CD an diesen Buchtitel ihren Anschluss:
Die Verlegerin hat noch einmal in den von ihr herausgegebenen Literaturschriften von damals geblättert und für interessierte Hörerinnen und Hörer – 21 Gedichte ausgewählt, die allesamt als schmerzende Zeitzeugnisse zu verstehen sind.

Zu Wort kommt u.a. Jenny Aloni und Schalom Ben-Chorin von dem auch ein Interview auf der Audio CD zu hören ist. Feinfühlige Musikinterpretationen und Kompositionen von Dr. Jürgen Wagner rahmen die Edition. Worauf sich der neckende Untertitel des Hörbuchs bezieht, gilt es dann beim Anhören selbst herauszufinden.

„Nicht das letzte Wort“ – bleibt aber in jedem Falle der Leitgedanke dieser Höredition. Denn – Nicht das letzte Wort – möchte die Verlegerin nun einerseits als Mahnung verstanden wissen – wider das Verdrängen und Vergessen des von deutschem Boden ausgegangenen Völkermordes des 20. Jahrhunderts. Und soll andererseits als Aufforderung an nachfolgende Generationen gelten: Wider das Schweigen und Wegsehen, wenn Unrecht – wo immer – geschieht.

Produktinformation:

  • Audio CD
  • Verlag: Mathilde und Norbert Boesche Verlag, Berlin – Haifa (2017)
  • ISBN-10: 394712600X
  • ISBN-13: 978-3947126002
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Preis: 17, 85 € über den Buchhandel oder über den Boesche Verlag (www.boesche-verlag.de) beziehbar.

Leiterin Kommunikation
Eluise Groszkopf
M. und N. Boesche Verlag

Anfragen und Kontakt:
info@boesche-verlag.de
munboesche@aol.com
eluise.groszkopf@t-online.de

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Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
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Von am 11/05/2017. Abgelegt unter Veranstaltungen. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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