Abonnieren

  • Subscribe via Email
  • Facebook
  • Twitter

Präsident Trump in Israel angekommen: Eine „seltene Gelegenheit“ für den Frieden

US-Präsident Donald Trump ist am Montag zu seinem ersten Besuch in Israel eingetroffen, es ist einer der frühesten Besuche von einem US-Präsidenten bei ihrem langjährigen und treuesten Verbündeten im Nahen Osten. Sein Vorgänger Barack Hussein Obama, hatte Israel erst während seiner zweiten Amtsperiode besucht.

US-Präsident Trump und Ministerpräsident Netanyahu während der Willkommens-Zeremonie. Foto: screenshot

Präsident Trump kam aus Saudi-Arabien nach Israel und wurde in Tel Aviv überaus herzlich Empfangen. Während einer Flughafen-Zeremonie sagte der Präsident in kurzen Bemerkungen, er sei nach Israel gekommen um „die unzerbrechliche Verbindung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Staat Israel zu bekräftigen.“ Er fügte hinzu, dass sein Besuch in Saudi-Arabien bei dem er mit arabischen Führern sprach, ihm „neue Hoffnung“ für den Frieden in der Region gegeben habe.

Präsident Trump forderte die regionalen Führer auf, für den Frieden zusammenzuarbeiten.

„Wir haben vor uns eine seltene Gelegenheit, Sicherheit, Stabilität und Frieden in diese Region zu schaffen und zu den hier lebenden Menschen zu bringen“, sagte Präsident Trump während der Begrüßungszeremonie, kurz nachdem die Air Force One israelischen Boden berührt hatte. „Aber wir können nur gemeinsam arbeiten um den Frieden zu erreichen. Es geht nicht anders.“

Ministerpräsident Netanyahu, der den US-Präsidenten begrüßte sagte, er hoffe, dass der Besuch ein „historischer Meilenstein“ bei der Erreichung des regionalen Friedens sein würde.

„Möge Ihre erste Reise in unsere Region ein historischer Meilenstein auf dem Weg zur Versöhnung und zum Frieden sein“, sagte Netanyahu in seiner Willkommensrede zu Präsident Trump.

Er fügte hinzu, Israel habe das Engagement der Vereinigten Staaten für den Frieden immer geteilt und dass „Israel seine Hand in Frieden allen seinen Nachbarn, einschließlich der Palästinenser, reichen wird.“

US-Außenminister Rex Tillerson sagte, dass Präsident Trump bereit ist, seine persönlichen Anstrengungen in den Nahost-Frieden zu investieren, wenn es den israelischen und palästinensischen Führern ernst ist und sie bereit sind, sich in den Prozess einzubringen.

Tillerson sagte zuvor im Gespräch mit Reportern in der Air Force One, dass ein Drei-Wege-Treffen zwischen den USA, den israelischen und palästinensischen Führern auf ein „späteres Datum“ verlegt wurde und nicht auf dieser Reise stattfinden würde.

Einige Beamte im Weißen Haus haben versucht, vor Präsident Trumps Besuch die Erwartungen für einen bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zum Friedensprozess herunterzuspielen, indem sie seinen Besuch als mehr symbolisch als Substantiv bezeichneten. Tillerson verwies auf den Besuch als „einen günstigen Moment in der Zeit“ und schlug vor, dass die USA in der Zukunft eine aktivere Rolle bei der Vermittlung eines Abkommens einnehmen würden, wenn beide Seiten ernsthafte Vorschläge machen.

Präsident Trumps Direktflug von Saudi-Arabien nach Israel am Montag ist auch eine symbolische Geste, um die Kluft zwischen Israel und der arabischen Welt zu überbrücken. Sein Flug in der Air Force One, ist vermutlich der erste Direktflug zwischen Saudi-Arabien und Israel. Den beiden Nationen, die keine diplomatischen Beziehungen unterhalten.

Netanyahu sagte er hofft, dass ein israelischer Premierminister bald denselben Flug, direkt von Israel nach Saudi-Arabien machen könnte.

 Copyright (c) Israel Nachrichten Ltd. 2012-2017.
Eine Vervielfältigung oder Speicherung in Datenbanken oder in anderer Form ist ohne Genehmigung des Verlages untersagt.
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

Unterstützen Sie die ISRAEL NACHRICHTEN

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Förderspende. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und das Erscheinen der Zeitung zu sichern.
Klicken Sie für Informationen zur Fördermitgliedschaft Hier…



Von am 22/05/2017. Abgelegt unter Featured. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wie in einer Demokratie ueblich achten wir die Freiheit der Rede behalten uns aber vor, Kommentare nicht, gekuerzt oder in Auszuegen zu veroeffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht beruecksichtigt.