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Judenhass in Deutschland: Mit der Kippa durch Berlin

Antisemitismus in Deutschland – das Thema ist heute wieder so aktuell, wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Juden werden auf Deutschlands Straßen wieder beschimpft und attackiert, viele haben Angst ihr Jüdischsein offen zu zeigen.

In Deutschland ist „Jude“ längst wieder zu einem ein Schimpfwort geworden und unter der Tarnung der angeblichen „Israelkritik“, leben viele auch in Politik und Medien ungeniert ihren persönlichen Antisemitismus und Judenhass offen aus.

Muslime und ihre Unterstützer in Politik, rechter und linker Gesellschaft ziehen in Demonstrationen wie dem alljährlichen al-Quds-Tag, dem Tag des Hasses auf Juden und Israel durch Deutschlands Straßen und fordern lautstark, wie erstmals 2008 in Duisburg „Juden ins Gas“ oder wie in Berlin „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein.“

Synagogen, Kindergärten, Schulen und andere jüdische Einrichtungen müssen in Deutschland von der Polizei bewacht und vor Anschlägen – wie im Jahr 2014 in Wuppertal – geschützt werden. Und an öffentlichen Schulen werden jüdische Kinder gemobbt, verfolgt und körperlich misshandelt. „Wir erleben die kummervollste und bedrohlichste Zeit seit 1945“, sagte Charlotte Knobloch, die frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden, nach dem Wuppertaler Anschlag.

Um herauszufinden, wie weit der Hass gegen Juden in der Deutschen Gesellschaft heute etabliert ist, startete der Journalist Claus Strunz ein Experiment und hat 24 Stunden als Jude in Berlin gelebt. Von einem Kamerateam begleitet und mit einer Kippa bekleidet, ging er durch die Straßen der deutschen Hauptstadt und zur Demonstration anlässlich des al-Quds-Tages. Was er erlebte, wurde am Dienstagabend (27. Juni) im Programm des Fernsehsender Sat1 in der Sendung „Akte 2017“ gezeigt.

Die Israel-Nachrichten zeigen hier einen Videomitschnitt der Sendung, der auf YouTube zur Verfügung gestellt wird.

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Von am 28/06/2017. Abgelegt unter Europa. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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