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Israelische Delegation bei IPU-Gipfeltreffen bösartig angegriffen

Die Knesset-Delegation bei der 137. Versammlung der Interparlamentarischen Union in St. Petersburg, Russland, verliess am Mittwoch die Plenarsitzung, nachdem die Organisation eine Reihe von antiisraelischen Vorschlägen verabschiedet hatte, darunter Aufrufe zur Freilassung der verurteilten Mörder Marwan Barghouti und Ahmad Saadat.

Israel wurde wegen der Verhängung von Verwaltungshaft von Mitgliedern des Palästinensischen Nationalrats, der die Hamas vertrat, getadelt. Es wurde nicht erwähnt, dass unschuldige israelische Zivilisten von der Hamas im Gazastreifen gefangen gehalten werden. Die Hamas lehnte im letzten Monat eine Bitte des Internationalen Roten Kreuzes ab, sie zu besuchen.

Israelische Deligation beim IPU-Gipfel. Foto: IPU

Die Knesset-Delegation umfasste die Mitglieder Nachman Shai (Zionistisches Lager), Sharren Haskel (Likud), Yoseph Yonah (Zionistisches Lager), Haim Jelin (Yesh Atid) und Knessetsekretärin Yardena Meller-Horowitz.

Nachman Shai, der die Delegation leitete, sagte während des Treffens: „Ich dachte naiv, dass die Organisation wie die ganze Welt in der Bekämpfung des Terrors vereint ist, da Terror jedes Land überall und zu jeder Zeit gefährdet. Sie wollen verurteilte Mörder aus dem Gefängnis entlassen? Ich dachte, sie wollten den Terror bekämpfen, aber die Realität ist anders.“

Er fügte hinzu, dass Israel sich für die Förderung des Friedens mit seinen Nachbarn, einschließlich der Palästinenser, einsetzt. Er betonte aber, „dies wird auf keinen Fall auf Kosten eines unbarmherzigen Kampfes gegen den Terror geschehen.“

„Dies ist ein schlechter Witz“

Nachdem eine Reihe von Delegationen, darunter die aus Syrien, Pakistan, Jordanien, Kuwait und der Palästinensischen Autonomiebehörde den israelische Staat verurteilt hatten, sagte Sharren Haskel (Likud), in Reaktion für die israelische Delegation.

„Ich denke, das ist ein schlechter Witz“, sagte Haskel. „Länder wie Syrien und Iran sind heuchlerisch. Sie wollen Israel lehren, was Moral ist und was Menschenrechte sind. Diese Organisation soll die Demokratie unterstützen und stärken, aber in der Palästinensischen Autonomiebehörde finden seit über 10 Jahren keine Wahlen statt und jeder unter 29 Jahren hat noch nie gewählt. Welche Art von gewählten Vertretern sind diese Leute?“

Marzouq Al-Ghanim, der Leiter der kuwaitischen Delegation die versucht hatte, Israel von der Teilnahme an der Konferenz abzubringen, hetzte gegen die Israelis und sagte, die israelische Delegation „stellt die gefährlichste Form des Terrorismus, des Staatsterrorismus“ dar.

Al-Ghanim nannte Israelis „Kindermörder“

Marzouq Al-Ghanim nannte den jüdischen Staat einen „brutalen Besatzer“ und forderte: „Verlasst jetzt die Halle, wenn Ihr noch einen Funken Würde habt. Ihr Besatzer und Kindermörder.“

Hierzu das Video mit englischen Untertiteln:

Die Israelis gingen aber nicht, weil Ghanim ihnen das sagte. Vielmehr protestierten sie gegen die Anti-Israel-Resolutionen.

Nach dem Treffen erhob die israelische Delegation Einspruch bei dem scheidenden IPU-Präsidenten Saber Chowdhury aus Bangladesch und sagte, dass er heute die neutrale Position der Organisation ernsthaft geschädigt habe, indem er den arabischen Staaten erlaubte, die israelischen Sprecher ständig zu beleidigen und ihre Reden zu unterbrechen.

Darüber hinaus, wurde der Knesset-Delegation nicht die gleiche Zeit für Redebeiträge gegeben, die den anderen zugestanden wurde.

Von Adina Katz,
für Welt Israel Nachrichten

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Von am 20/10/2017. Abgelegt unter Welt. Sie knnen alle Antworten zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0. Kommentare und pings sind derzeit geschlossen.
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